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• medizinische Trainingstherapie
• Osteopathie (Erw. / Kind /
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• Frührehabilitation nach
orthopädisch/chirurgischen
Eingriffen (Schulter/Hüfte/Knie)
• Neurologische Krankheitsbilder
Diese Vorau...
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Das sog. "Entlastunsgviereck" im Bild
Foto: Friedrich Merz | physio.de • Lizenz: CC-BY •Halten an der Kletterwand erhöht Rumpfmuskelaktivität
Das Ziel des therapeutischen Kletterns ist unter anderem eine Verbesserung und das Training der Rumpfmuskulatur. Es kann für Patienten eine attraktive Alternative zu konventionellen Übungen sein, um die Motivation zu erhöhen und Abwechslung zu bringen.
Sechs Studien mit EMG-Messungen konnten bereits aufzeigen, dass die Rumpfmuskulatur* beim Klettern aktiviert wird. Dabei ist – im Vergleich zum Stehen am Boden – schon allein eine symmetrische statische Grundposition (sogenanntes „Entlastungsviereck“) an der Kletterwand mit einer signifikant höheren Rumpfmuskelaktivität verbunden. In dieser sind die Füße auf den Tritten nach außen gedreht, die Fersen leicht angehoben, die Knie und Hüften nahezu gestreckt, das Becken aufgerichtet, die Schulterblätter in leichter Retraktion und Depression und die Ellenbogen 90° gebeugt. Wichtig sind zudem große Griffe auf Schulterhöhe und ein langer, entspannter Nacken.
Therapiegesichtspunkte & Übungsmöglichkeiten an der Kletterwand
Mittels EMG-Messungen konnte aufgezeigt werden, dass das Lösen eines Fußes an einer senkrechten Kletterwand die Rumpfmuskulatur stärker aktiviert als das Lösen einer Hand.
An einer senkrechten Wand sind die drei effektivsten Übungen für die Rumpfmuskulatur:
- • das Heranziehen der Knie,
Ein stärkerer Überhang der Kletterwand aktiviert die Rumpfmuskulatur mehr, während das Lösen einer Hand an einer überhängenden Kletterwand insbesondere die schrägen Bauchmuskeln fordert.• Kniebeugen mit gelöster Hand und
• das langsame Umgreifen zu weiter nach außen liegenden Griffen.
Der Mechanismus der Rumpfaktivierung bei diesen „Belastungsdreiecken“ besteht in den Drehmomenten, die entstehen, wenn eine Extremität von der Wand gelöst wird. Um der dadurch entstehenden Rotationsbewegung von der Wand entgegenzuwirken, müssen die Rumpfmuskeln aktiviert werden. Dabei ist das Lösen einer Hand einfacher, wenn die Füße weiter auseinanderstehen als die Hände. Dementsprechend ist es schwieriger, wenn die Hände weiter auseinanderliegen als die Füße.
Auch der Abstand des Körperschwerpunkts zur Wand kann Einfluss auf die Schwierigkeit der Übungen haben.
Fortgeschrittenere Übungsvarianten sind seitliche Gewichtsverlagerungen, eine Rotation des Rumpfes, das Strecken und Heranziehen der Arme oder Kniebeugen in der Grundposition. Auch Varianten im Seitstütz oder in einer Oberkörperschräglage sind möglich. Um ein effektives Training der Rumpfmuskulatur an der Kletterwand zu gestalten, empfehlen die Autoren zusätzlich eine Aktivierung des Beckenbodens und des M. transversus abdominis.
Mehr Studien mit EMG-Messung nötig
Allerdings gibt es insgesamt noch zu wenige Studien mit EMG-Messungen, die die genaue Aktivität der Rumpfmuskulatur in den verschiedenen Ausgangsstellungen nachweisen und somit eine Aussage zur Effektivität möglich machen. Zudem kann es bei unsauberer Ausführung, Unkenntnis oder Vernachlässigung der Sicherheitsaspekte (genauso auch bei seilfreiem Klettern bis in größere Höhe) zu einem erhöhten Verletzungsrisiko durch einen Sturz kommen.
dh / physio.de
*M. rectus abdominis, Mm. obliquus externus & internus, M. erector spinae, M. multifidus
RumpfKraftBauchmuskelnStudieÜbungen
und die horizontale Bewegung einem seitlichen Klettern, also nach links oder rechts , entspricht .
…face_with_rolling_eyes
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mbone schrieb:
Eigentlich fehlt bei diesem gründlich recherchierten Artikel nur noch die bahnbrechende Erkenntnis dass der Kletterer sich bei einer vertikalen Gesamtbewegung nach oben oder unten bewegt (bei vollständigem Lösen von Händen und Füßen sogar sehr schnell)
und die horizontale Bewegung einem seitlichen Klettern, also nach links oder rechts , entspricht .
…face_with_rolling_eyes
Wenn ich mich hinter der Liege verstecke und meine Patienten mit ,,Buh!" erschrecke, dann aktiviert dies auch die Rumpfmuskulatur - aber kriegt man davon einen Sixpack?
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Das bedeutet, möglichst wenig Energie zum Überleben zu benötigen. Alles, was drüber hinaus geht, ist Luxus.
Hierfür hat die Natur ein sehr ausgeklügeltes neuronales System über Millionen von Jahren entwickelt, welches genau dies (Ökonomie) ermöglicht.
Ein Muskelapparat, welcher wenn er gut auf einander abgestimmt ist (Koordination) mit möglichst wenige Energieeintrag bestmögliche Funktion hervorbringt.
Wenn ich nun möglichst viele Rumpfmuskeln aktiviere, bewege ich mich eher im ökonomischen Sinne.
Wiederhole ich diese Aktivierung zu Genüge, dann erfahre ich auch ohne Weiteres ausreichende Stabilität.
Ist das BM-Sixpack meine primäre Zielsetzung, dann muß ich mich wohl schon eher in den energetischen Luxusbereich begeben.
Es ist letztendlich eine Frage der Zielsetzung, welches den Weg dorthin bedingt.
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Stefan Preißler schrieb:
Ich habe gelernt, daß die Natur ökonomisch ausgerichtet ist.
Das bedeutet, möglichst wenig Energie zum Überleben zu benötigen. Alles, was drüber hinaus geht, ist Luxus.
Hierfür hat die Natur ein sehr ausgeklügeltes neuronales System über Millionen von Jahren entwickelt, welches genau dies (Ökonomie) ermöglicht.
Ein Muskelapparat, welcher wenn er gut auf einander abgestimmt ist (Koordination) mit möglichst wenige Energieeintrag bestmögliche Funktion hervorbringt.
Wenn ich nun möglichst viele Rumpfmuskeln aktiviere, bewege ich mich eher im ökonomischen Sinne.
Wiederhole ich diese Aktivierung zu Genüge, dann erfahre ich auch ohne Weiteres ausreichende Stabilität.
Ist das BM-Sixpack meine primäre Zielsetzung, dann muß ich mich wohl schon eher in den energetischen Luxusbereich begeben.
Es ist letztendlich eine Frage der Zielsetzung, welches den Weg dorthin bedingt.
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Halbtitan schrieb:
Was hat Rumpfmuskelkräftigung mit Rumpfmuskelaktivierung zu tun?
Wenn ich mich hinter der Liege verstecke und meine Patienten mit ,,Buh!" erschrecke, dann aktiviert dies auch die Rumpfmuskulatur - aber kriegt man davon einen Sixpack?
In dem Artikel sind zum einen schlicht falsche Aussagen enthalten-das lösen einer Hand an einer überhängenden Wand aktiviert salopp gesagt ALLES ANDERE zwischen den verbleibenden Fixpunkten, niemals aber inbesondere (nur) die schräge Bauchnuskulatur.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Mit am besten gefällt mir der Satz "Sechs Studien mit EMG-Messungen konnten bereits aufzeigen, das die Rumpfmuskulatur* beim Klettern aktiviert wird."
Wo dann unter dem "*" genau fünf Rumpfmuskeln genannt werden. Vermutlich die diejenigen, wo man halt Elektroden hingepappt hat.
Die erwähnte schräge Bauchmuskulatur fehlt da übrigens auch...
Ich sag es gerne noch mal: Klettern aktiviert praktisch die gesamte Muskulatur im komplexen dynamischen Bewegungsablauf. Das wird nur noch getoppt, wenn ein dynamisch-labiler Untergrund hinzu kommt, z.B. beim Kitesurfen oder Voltigieren.
Auch der erste Satz des letzten Abschnitts ("Allerdings gibt es insgesamt...") ist nur zum Lachen.
Der steht einzig und allein drin, damit suggeriert werden kann, wie unverzichtbar doch Studien und Messungen sind. Ansonsten hat er in der (Kletter)realität keinerlei Berechtigung. Gar keine.
Reines Rechtfertigungsgeschwafel.
Klettern ist effektiv, wenn man es macht. Und weil man es macht. Das spürt man selbst direkt. Man ist "zentriert". Und das wird sich niemals mit Messungen nachweisen lassen.
Aber man sieht es.
Rein optisch nach einiger Zeit. In Körperhaltung, Ausprägung der Muskulatur, Koordinatilnsverhalten etc.
Einfach mal in eine Kletterhalle gehen...
Zum Schluß noch das Wichtigste: Klettern ist ein Sport. Ein sehr dynamischer dazu.
Die reine Betrachtung von Positionsveränderungen, wie im Artikel beschrieben, ist für eine sogenannte Evidenz komplett wertlos.
Weil sie nur einen minimalen Teil des gesamten Ablaufs herausgreift.
Eben den, wo man schön an ein paar einzelne Muskeln Elektroden hinkleben kann.
Der ganze andere Rest wird ganz einfach außer Acht gelassen.
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Ich hatte mir schon auf der Fahrt in die Praxis überlegt was ich da antworten soll.
Als Kletterer mit Kletterwand in der Praxis musste ich laufend grinsen beim Lesen des Artikels. Du hast das meiste davon schon erfasst und kommentiert. Stark.
Ich kann noch hinzufügen, das es ausser Schwimmen wohl kaum noch eine andere Art der sich Bewegens gibt, welche den gesamten Organismus fordert. Ob mit Parkis, psych.Erkrankten, oder oder oder, Ich habe nur positive Rückmeldungen.
Bernstedt, Kittel und Luther haben in Potsdam bereits 2006 bis 2008 gut dazu geforscht und ein Fachbuch herausgegeben.
Schönes Wochenende an alle
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helmingas schrieb:
Oleg, Sarah, vielen lieben Dank für dieses Posting.
Ich hatte mir schon auf der Fahrt in die Praxis überlegt was ich da antworten soll.
Als Kletterer mit Kletterwand in der Praxis musste ich laufend grinsen beim Lesen des Artikels. Du hast das meiste davon schon erfasst und kommentiert. Stark.
Ich kann noch hinzufügen, das es ausser Schwimmen wohl kaum noch eine andere Art der sich Bewegens gibt, welche den gesamten Organismus fordert. Ob mit Parkis, psych.Erkrankten, oder oder oder, Ich habe nur positive Rückmeldungen.
Bernstedt, Kittel und Luther haben in Potsdam bereits 2006 bis 2008 gut dazu geforscht und ein Fachbuch herausgegeben.
Schönes Wochenende an alle
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Sarah Gerbert schrieb:
Wenn Theoretiker und Nichtkletterer einen Artikel über das Klettern schreiben...thinking_face
In dem Artikel sind zum einen schlicht falsche Aussagen enthalten-das lösen einer Hand an einer überhängenden Wand aktiviert salopp gesagt ALLES ANDERE zwischen den verbleibenden Fixpunkten, niemals aber inbesondere (nur) die schräge Bauchnuskulatur.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Mit am besten gefällt mir der Satz "Sechs Studien mit EMG-Messungen konnten bereits aufzeigen, das die Rumpfmuskulatur* beim Klettern aktiviert wird."
Wo dann unter dem "*" genau fünf Rumpfmuskeln genannt werden. Vermutlich die diejenigen, wo man halt Elektroden hingepappt hat.
Die erwähnte schräge Bauchmuskulatur fehlt da übrigens auch...
Ich sag es gerne noch mal: Klettern aktiviert praktisch die gesamte Muskulatur im komplexen dynamischen Bewegungsablauf. Das wird nur noch getoppt, wenn ein dynamisch-labiler Untergrund hinzu kommt, z.B. beim Kitesurfen oder Voltigieren.
Auch der erste Satz des letzten Abschnitts ("Allerdings gibt es insgesamt...") ist nur zum Lachen.
Der steht einzig und allein drin, damit suggeriert werden kann, wie unverzichtbar doch Studien und Messungen sind. Ansonsten hat er in der (Kletter)realität keinerlei Berechtigung. Gar keine.
Reines Rechtfertigungsgeschwafel.
Klettern ist effektiv, wenn man es macht. Und weil man es macht. Das spürt man selbst direkt. Man ist "zentriert". Und das wird sich niemals mit Messungen nachweisen lassen.
Aber man sieht es.
Rein optisch nach einiger Zeit. In Körperhaltung, Ausprägung der Muskulatur, Koordinatilnsverhalten etc.
Einfach mal in eine Kletterhalle gehen...
Zum Schluß noch das Wichtigste: Klettern ist ein Sport. Ein sehr dynamischer dazu.
Die reine Betrachtung von Positionsveränderungen, wie im Artikel beschrieben, ist für eine sogenannte Evidenz komplett wertlos.
Weil sie nur einen minimalen Teil des gesamten Ablaufs herausgreift.
Eben den, wo man schön an ein paar einzelne Muskeln Elektroden hinkleben kann.
Der ganze andere Rest wird ganz einfach außer Acht gelassen.
Wäre evtl. jemand von Euch bereit, sich zu diesem Zweck einen Satz Klebeelektroden von mir ankleben zu lassen? Ansonsten braucht ihr nichts zu tun, außer abwechselnd fünf Minuten zu liegen und zu stehen. Vielleicht kann man sogar eine Doktorarbeit daraus machen, wenn man noch die Seitenlage und die Bauchlage dazu nimmt?
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MikeL schrieb:
Ich überlege mir gerade, ob ich eine Masterarbeit schreiben sollte. Mir ist nämlich aufgefallen, dass sich meine Muskulatur im Stehen irgendwie stärker angespannt anfühlt, als im Liegen. Könnte natürlich sein, dass das nur eine rein subjektive Wahrnehmung von mir ist. Auf jeden Fall denke ich, dass es sich lohnen könnte, dieses Phänomen wissenschaftlich näher zu hinterfragen, um vielleicht eine Leitlinie zu erarbeiten und zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur die Empfehlung auszusprechen, eher zu stehen, als zu liegen.
Wäre evtl. jemand von Euch bereit, sich zu diesem Zweck einen Satz Klebeelektroden von mir ankleben zu lassen? Ansonsten braucht ihr nichts zu tun, außer abwechselnd fünf Minuten zu liegen und zu stehen. Vielleicht kann man sogar eine Doktorarbeit daraus machen, wenn man noch die Seitenlage und die Bauchlage dazu nimmt?
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