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Gene mit Gedankenkraft steuern
Neue Hoffnung für Patienten mit Locked-In-Syndrom oder Epilepsie.
14.01.2015 • 1 Kommentar

Gefangen im eigenen Körper - so fühlen sich Patienten mit dem Locked-In-Syndrom. Nach einem Schlaganfall oder Unfall ist ihr Hirnstamm so stark beschädigt, dass sie vollständig gelähmt sind und sich weder durch Sprechen noch Bewegungen äußern können. Nur mit den Augen können viele noch mit ihrer Umwelt kommunizieren. Dabei sind die Betroffenen oft voll bei Bewusstsein.

Schweizer Wissenschaftler der Universität Zürich machen mit ihrer Forschung nun Hoffnung, dass diese Patienten künftig zumindest teilweise diesem Alptraum entrinnen und sich beispielsweise Schmerzmittel selbst verabreichen könnten - indem sie die Applikation alleine durch die Kraft ihrer Gedanken steuern. Denn ein Team um den Bioingenieur Martin Fussenegger hat in seinen Versuchen nun nachgewiesen: Menschen können mit etwas Training und der richtigen Technik bestimmte Gene durch "Gedankenübertragung" anschalten.

Dazu setzten die Forscher menschliche Gene, die auf Nierenzellen aufgebracht waren, auf einem münzgroßen Implantat unter die Haut von Mäusen. Die verwendeten Gene reagieren auf Infrarotlicht und wurden so bearbeitet, dass sie innerhalb der Zellen ein weiteres Gen anschalten konnten, sobald sie durch das Infrarotlicht aktiviert wurden. Das Implantat enthielt außer den menschlichen Genen auch ein mit kabellos steuerbares Infrarot-LED.

Vorher hatten die Forscher acht freiwillige Probanden mit der Biofeedback-Methode und Meditationstechniken so trainiert, dass sie ihre Gedanken lenken und sich zum Beispiel gezielt entspannen oder konzentrieren konnten. EEG-Geräte zeichneten den geistigen Zustand der Probanden auf und halfen, ihn zu identifizieren. Anschließend verbanden die Forscher die EEG-Geräte mit dem Implantat der Mäuse und stellten fest: Die Testpersonen konnten die LEDs und die auf das Licht reagierenden Gene nur mit ihren Gedanken aktivieren. Durch die Kettenreaktion produzierten die damit verbundenen weiteren Gene ein menschliches Protein, das die Forscher im Körper der Mäuse nachweisen konnten.

"Zum ersten Mal hat es jemand geschafft, synthetische Biologie und die Seele miteinander zu verbinden", freut sich Teamleiter Martin Fussenegger. Er geht davon aus, dass sich jedes Gen so aktivieren lässt. Und davon könnten irgendwann verschiedenste Gruppen profitieren: Neben Locked-In-Patienten auch solche mit Epilepsie oder Depressionen, die ihre Anfälle beziehungsweise Stimmungen dann selbst in der Hand hätten. Wenn alles gut geht, können die ersten klinischen Studien dazu schon in etwa zehn Jahren beginnen, hofft Fussenegger.

SH / physio.de

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Barbara Irrgang-Buckley
20.01.2015 19:25
Hallo,
Das klingt interessant, wo kann man die Studie nachlesen?
Vielen Dank!
1

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Hallo, Das klingt interessant, wo kann man die Studie nachlesen? Vielen Dank!
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Barbara Irrgang-Buckley schrieb:

Hallo,
Das klingt interessant, wo kann man die Studie nachlesen?
Vielen Dank!



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