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Ausgewählte Übung
Der Hip Hinge mit Multi-Band
Test und Training der lumbopelvinen Kontrolle
20.03.2026 • 6 Kommentare

Der Hip Hinge, was mit Hüftscharnier übersetzt werden kann, zielt auf eine isolierte Hüftflexion bei neutral gehaltener Lendenwirbelsäule ab, ähnlich wie beim Kreuzheben oder dem Heben schwerer Gegenstände.

Ausführung
Die Übung Hip Hinge findet im hüftbreiten aufrechten Stand statt. Die Arme sind in die Taille gestützt. Ein Multi-Band wird von vorne um die Hüften gelegt und hinter dem Körper vom Therapeuten gehalten. Über eine Flexion der Hüften soll das Gesäß nun nach hinten geschoben werden, während sich der Oberkörper nach vorne neigt. (Anweisung: Als wolle man mit dem Po eine Schublade zuschieben.)

Der Rücken und vor allem die Lendenwirbelsäule bleiben dabei gerade, beziehungsweise in einer neutralen Position. Die Knie sollen nur minimal flektiert und etwas nach vorne geschoben werden. Der Körperschwerpunkt bleibt während der Übung über der Mitte der Füße. Anschließend werden die Hüften wieder gestreckt, bis der aufrechte Stand erreicht ist.

Hip Hinge im Video:

Anwendung
Der Hip Hinge mit Multi-Band soll ein gesundes Bewegungsmuster beim Bücken oder schweren Heben trainieren. Dazu soll geübt werden, die Hüften isoliert ohne Beteiligung der Lendenwirbelsäule zu flektieren. Die Übung stellt ein wichtiges Instrument zum Training der lumbopelvinen Kontrolle dar, die sowohl präventiv als auch in der Reha oder beim Return to Sport angewendet werden kann.

Bei Verwendung des Multi-Bands entsteht durch den Führungswiderstand ein zusätzlicher Reiz, der den Fokus während der Bewegung auf die Hüftgelenke und die Gesäßmuskulatur lenken soll.

dh / physio.de

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ÜbungenHüfteLWSBeckenReturn to SportRehabilitation


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M0nique
Vor 3 Wochen
Bin ich jetzt blöd? Der Wiederstand wird ventral gesetzt und die Bewegung des Beckens/Hüfte geht nach dorsal? Hä? Kann mir jemand gerade helfen?
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• Stefan Preißler
Bin ich jetzt blöd? Der Wiederstand wird ventral gesetzt und die Bewegung des Beckens/Hüfte geht nach dorsal? Hä? Kann mir jemand gerade helfen?
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MikeL
Vor 3 Wochen
Die Bewegung des Beckens nach Dorsal ergibt sich aus der Gewichtsverlagerung, zum Ausgleich des nach vorn verlagerten Körperschwerpunktes.
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Die Bewegung des Beckens nach Dorsal ergibt sich aus der Gewichtsverlagerung, zum Ausgleich des nach vorn verlagerten Körperschwerpunktes.
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MikeL schrieb:

Die Bewegung des Beckens nach Dorsal ergibt sich aus der Gewichtsverlagerung, zum Ausgleich des nach vorn verlagerten Körperschwerpunktes.

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pt ani
Vor 3 Wochen
Führungswiderstand passt nicht ganz, es wird eher nach hinten gezogen.
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• Stefan Preißler
Führungswiderstand passt nicht ganz, es wird eher nach hinten gezogen.
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pt ani schrieb:

Führungswiderstand passt nicht ganz, es wird eher nach hinten gezogen.

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massu
Vor 3 Wochen
Ich sehe 2 Momente in dieser Übung.
1 FLEX Das Band gibt hier keinen Führungswiderstand, sondern eher eine Faszilitation der Hüftflex
2 EX Hier gibt das Band tatsächlich einen Führungswiderstand in die Hüftex.

Welche Akzente möchte diese Übung geben?
Dem Patient in die FLEX helfen? Damit er sich biomechanisch besser bücken kann?
Oder soll er die Hüftstrecker, aktivieren für ein besseres aus der Hocke, oder aus dem Stuhl aufstehen?
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Ich sehe 2 Momente in dieser Übung. 1 FLEX Das Band gibt hier keinen Führungswiderstand, sondern eher eine Faszilitation der Hüftflex 2 EX Hier gibt das Band tatsächlich einen Führungswiderstand in die Hüftex. Welche Akzente möchte diese Übung geben? Dem Patient in die FLEX helfen? Damit er sich biomechanisch besser bücken kann? Oder soll er die Hüftstrecker, aktivieren für ein besseres aus der Hocke, oder aus dem Stuhl aufstehen?
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massu schrieb:

Ich sehe 2 Momente in dieser Übung.
1 FLEX Das Band gibt hier keinen Führungswiderstand, sondern eher eine Faszilitation der Hüftflex
2 EX Hier gibt das Band tatsächlich einen Führungswiderstand in die Hüftex.

Welche Akzente möchte diese Übung geben?
Dem Patient in die FLEX helfen? Damit er sich biomechanisch besser bücken kann?
Oder soll er die Hüftstrecker, aktivieren für ein besseres aus der Hocke, oder aus dem Stuhl aufstehen?

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Stefan Preißler
Vor 3 Wochen
Die Sinnhaftigkeit einer therapeutischen Anwendung ergibt sich v.a. aus der Zielsetzung.
Und alles, was dem Erreichen des Zieles dienlich ist, kann man als funktionell werten.
Betrachtet man das Ganze aus Sicht der evolutionären Entwicklung, begreift Motorische Entwicklung und kennt sich in der Neurophysiologie aus, dann setzt man sich sowieso andere Ziele.
Solche Übungen kann man machen, muss Mann/Frau jedoch nicht 😬
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• MikeL
Die Sinnhaftigkeit einer therapeutischen Anwendung ergibt sich v.a. aus der Zielsetzung. Und alles, was dem Erreichen des Zieles dienlich ist, kann man als funktionell werten. Betrachtet man das Ganze aus Sicht der evolutionären Entwicklung, begreift Motorische Entwicklung und kennt sich in der Neurophysiologie aus, dann setzt man sich sowieso andere Ziele. Solche Übungen kann man machen, muss Mann/Frau jedoch nicht 😬
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Stefan Preißler schrieb:

Die Sinnhaftigkeit einer therapeutischen Anwendung ergibt sich v.a. aus der Zielsetzung.
Und alles, was dem Erreichen des Zieles dienlich ist, kann man als funktionell werten.
Betrachtet man das Ganze aus Sicht der evolutionären Entwicklung, begreift Motorische Entwicklung und kennt sich in der Neurophysiologie aus, dann setzt man sich sowieso andere Ziele.
Solche Übungen kann man machen, muss Mann/Frau jedoch nicht 😬

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FoetorExOre
Vor 3 Wochen
@massu probiers mal selbst. eigentlich steht ja auch da wozu das ist. trotzdem du hilfst zwar in die Flex, bekommst aber Arschmuskelkater - und jemanden der seine WS zum Becken stabil halten kann. Das bringt unter manchen biomechanischen Aspekten Vorteile.
RDLs lassen sich so auch vorbereiten usw...
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[mention]massu[/mention] probiers mal selbst. eigentlich steht ja auch da wozu das ist. trotzdem du hilfst zwar in die Flex, bekommst aber Arschmuskelkater - und jemanden der seine WS zum Becken stabil halten kann. Das bringt unter manchen biomechanischen Aspekten Vorteile. RDLs lassen sich so auch vorbereiten usw...
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FoetorExOre schrieb:

@massu probiers mal selbst. eigentlich steht ja auch da wozu das ist. trotzdem du hilfst zwar in die Flex, bekommst aber Arschmuskelkater - und jemanden der seine WS zum Becken stabil halten kann. Das bringt unter manchen biomechanischen Aspekten Vorteile.
RDLs lassen sich so auch vorbereiten usw...

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M0nique schrieb:

Bin ich jetzt blöd? Der Wiederstand wird ventral gesetzt und die Bewegung des Beckens/Hüfte geht nach dorsal? Hä? Kann mir jemand gerade helfen?



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