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physio.de nachgehakt
Die 4-Prozent-Illusion der Krankenkassen
Warum die Bürokratie im Gesundheitswesen deutlich teurer ist als offiziell behauptet wird
06.06.2026 • 9 Kommentare

Wenn Krankenkassen ihre Effizienz betonen, fällt fast immer dieselbe Zahl: Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenversicherung lägen bei nur 4 Prozent. Das klingt nach einem konstant schlanken System. Tatsächlich bezieht sich diese Quote jedoch nur auf die Verwaltungsausgaben der Krankenkassen selbst. Dazu zählen Personal, Geschäftsstellen, IT oder Kundenservice.

Eine Menge an Bürokratie hat man allerdings an Arztpraxen, Krankenhäusern oder Therapiepraxen outgesourced, erfasst sie deshalb nicht und kann daher mit den 4 Prozent schön glänzen. Anlass für uns die entscheidende Frage zu stellen: Wie hoch sind die Verwaltungskosten des Gesundheits­systems tatsächlich?

Die eigentliche Verwaltung findet in den Praxen statt
Bürokratie entsteht überall dort, wo Leistungen dokumentiert, geprüft, beantragt und abgerechnet werden. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung beträgt der bürokratische Aufwand in Arztpraxen inzwischen durchschnittlich 61 Arbeitstage pro Jahr. Auch in Krankenhäusern verbringen ÄrztInnen und Pflegekräfte täglich mehrere Stunden mit Dokumentation und Verwaltung.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft spricht von einem enormen Entlastungspotenzial. Während Politik und Krankenkassen über Fachkräftemangel und Wartezeiten diskutieren, wird oft übersehen, wie viele Arbeitsstunden durch Verwaltungsaufgaben verloren gehen.

Die 4 Prozent erzählen nur einen Teil der Wahrheit
4 Prozent Nettoverwaltungsausgaben klingen gut. Rechnet man aber die indirekten Verwaltungskosten bei Leistungserbringern sowie die Aufwendungen von Kassenärztlichen Vereinigungen und dem Medizinischen Dienst hinzu, ergibt sich ein deutlich anderes Bild. Die zugrunde liegenden Berechnungen ergeben rund 31 Milliarden Euro beziehungsweise knapp 10 Prozent der GKV-Ausgaben.

Über die genaue Höhe lässt sich streiten. Die Grundaussage bleibt jedoch bestehen: Die häufig zitierte Vier-Prozent-Quote beschreibt nur die Verwaltung der Krankenkassen, nicht jedoch die Bürokratie des gesamten Systems. Die größte Last entsteht längst dort, wo die Versorgung stattfindet: in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Praxisbeispiel Physiotherapie
Was Bürokratie konkret kostet
Wie groß diese Belastung sein kann, zeigt ein Blick auf die Physiotherapie. Auf Basis des WAT‑Gutachtens haben wir einige Zahlen überschlagen.

Demnach verbringt die durchschnittliche Physiotherapiepraxis (ca. 3,6 Vollzeitbeschäftigte) durchschnittlich 54 Stunden pro Woche mit Verwaltungsaufgaben für gesetzlich versicherte PatientInnen. Hochgerechnet auf rund 40.000 Praxen entstehen dadurch jährlich etwa 112,3 Millionen Verwaltungsstunden. Das entspricht der Arbeitsleistung von rund 69.400 Vollzeitkräften.

Bei kalkulatorischen Personalkosten von ca. 55.800 Euro pro Jahr bindet die Bürokratie damit knapp 3,9 Milliarden Euro pro Jahr!

Drei Bürokratietreiber dominieren
Besonders ins Gewicht fallen:
  • • die Verordnungsprüfung,
    • die Abrechnung mit den Krankenkassen und
    • das Zuzahlungsmanagement.
Zusammen verursachen sie rund 46 Prozent des gesamten Verwaltungsaufwands.

Eine unterschätzte Versorgungsreserve
Selbstverständlich ließe sich nicht jede eingesparte Verwaltungsstunde unmittelbar in Therapiezeit umwandeln. Die Größenordnung zeigt jedoch, welches Potenzial in einer konsequenten Entbürokratisierung stecken würde. Während über neue Ausbildungsplätze, Fachkräftemangel und Strukturreformen diskutiert wird, gehen gleichzeitig tausende rechnerische Vollzeitstellen in Verwaltungsaufgaben verloren.

Jede Entlastung würde unmittelbar zusätzliche Kapazitäten für die Patientenversorgung schaffen. Die vielleicht größte Reserve im Gesundheitswesen liegt deshalb nicht in neuen Gesetzen, sondern in weniger Papier, weniger Prüfaufwand und einfacheren Prozessen. Denn jede Stunde am Schreibtisch ist letztlich eine Stunde, die nicht am Patienten verbracht wird.

O.G. und Friedrich Merz / physio.de
PS - So rechneten wir:
Wöchentliche Verwaltungstätigkeit pro Praxis
Auf Seite 30 sagt das WAT-Gutachten, dass „je Praxis im Durchschnitt 54,0 Wochenarbeitsstunden für Verwaltungstätigkeiten“ anfallen.

Verwaltungsstunden pro Jahr
Wir multiplizierten nun „wöchentliche Verwaltungszeit pro Praxis“ * „Anzahl an Praxen“ * 52 Wochen (54 x 40.000 x 52) und kommen dadurch auf 112,3 Mio. Verwaltungsstunden pro Jahr in der Physiotherapie

Jahresarbeitsleistung einer Vollzeitbeschäftigten (Vollzeitäquivalent, VZÄ)
Eine Vollzeitbeschäftige leistet laut WAT-Gutachten (Seite 25) 38,5 Wochenstunden.
Daher rechneten wir die Jahresleistung in Stunden einer VZÄ wie folgt aus: (Wochen pro Jahr - Urlaub - Feiertage - Krankheitstage) x Wochenarbeitszeit, heißt in Zahlen: (52 - 6 - 2 -2) x 38,5 und kommen somit auf 1.617 Stunden.

Für Verwaltung „benötigte“ VZÄs
Teilen wir nun die 112,3 Mio. Verwaltungsstunden pro Jahr durch die Jahresleistung einer VZÄ kommen wir auf ca. 69.462 benötigte Verwaltungs-VZÄs.

Was kostet ein VZÄ im Jahr?
Laut eigener Recherchen bei der BGW verdient ein VZÄ 3.715 Euro im Monat. Dazu kommen grob gesagt 20 Prozent Arbeitgeberanteil. Damit kostet ein VZÄ im Monat grob 4.650 Euro. Heißt auf das Jahr gerechnet: 55.800 Euro.

Was kostet nun der Verwaltungsaufwand in Physiopraxen pro Jahr?
69.462 benötigte VZÄe mal 55.800 Euro ergibt Bürokratiekosten von knapp 3,9 Mrd. Euro!! Und das nur in der Physiotherapie!!

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KritikGKVKostenPhysiotherapieGutachtennachgehakt


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MikeL
Vor 5 Tagen
Eine hochineressante Berechnung, die den Finger in die Wunde legt! Ob wir allerdings von der permanenten Nebenbeschäftigung mit bürokratischer Zusatzbelastung in absehbarer Zeit befreit werden, wage ich zu bezweifeln.
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Eine hochineressante Berechnung, die den Finger in die Wunde legt! Ob wir allerdings von der permanenten Nebenbeschäftigung mit bürokratischer Zusatzbelastung in absehbarer Zeit befreit werden, wage ich zu bezweifeln.
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MikeL schrieb:

Eine hochineressante Berechnung, die den Finger in die Wunde legt! Ob wir allerdings von der permanenten Nebenbeschäftigung mit bürokratischer Zusatzbelastung in absehbarer Zeit befreit werden, wage ich zu bezweifeln.

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JürgenK
Vor 5 Tagen
...dem kann ich nur zustimmen...
MfG
JürgenK ;)
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...dem kann ich nur zustimmen... MfG JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:

...dem kann ich nur zustimmen...
MfG
JürgenK ;)

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Dennis Kraus
Vor 5 Tagen
Wer bei 3,6 Vollzeitequivalenten 54h Verwaltungsarbeit hat, hat definitiv keinerlei Systeme etabliert und arbeitet evtl. mit Schiefertafeln, Taschenrechner und was weiß ich.
Und immer das Lamentieren mit der Zuzahlung, die so furchtbar zeitverschlingend sei…Das amüsiert mich fast. Das ist doch super schnell und einfach in sagen wir mal 20-30 Sekunden max. erledigt?
Wir reden hier glaub so lange über die nebensächlichsten „Probleme“ des Jobs, bis jeder kollektiv glaubt es sind Probleme.
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Wer bei 3,6 Vollzeitequivalenten 54h Verwaltungsarbeit hat, hat definitiv keinerlei Systeme etabliert und arbeitet evtl. mit Schiefertafeln, Taschenrechner und was weiß ich. Und immer das Lamentieren mit der Zuzahlung, die so furchtbar zeitverschlingend sei…Das amüsiert mich fast. Das ist doch super schnell und einfach in sagen wir mal 20-30 Sekunden max. erledigt? Wir reden hier glaub so lange über die nebensächlichsten „Probleme“ des Jobs, bis jeder kollektiv glaubt es sind Probleme.
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Horatio72
Vor 5 Tagen
Also die 54h finde ich auch viel. Was das mit der Zuzahlung angeht bin ich leider komplett konträr. Das ist die Arbeit der Kassen und IHR Geld. Da ist mir einfach jede Sekunde zu viel, Dazu immer die Diskussionen mit den Patienten und das hinterherlaufen. Davon das mir Geld flöten geht wenn ich was falsch mache oder die ZZ mal vergesse will ich gar nicht reden.
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Also die 54h finde ich auch viel. Was das mit der Zuzahlung angeht bin ich leider komplett konträr. Das ist die Arbeit der Kassen und IHR Geld. Da ist mir einfach jede Sekunde zu viel, Dazu immer die Diskussionen mit den Patienten und das hinterherlaufen. Davon das mir Geld flöten geht wenn ich was falsch mache oder die ZZ mal vergesse will ich gar nicht reden.
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Horatio72 schrieb:

Also die 54h finde ich auch viel. Was das mit der Zuzahlung angeht bin ich leider komplett konträr. Das ist die Arbeit der Kassen und IHR Geld. Da ist mir einfach jede Sekunde zu viel, Dazu immer die Diskussionen mit den Patienten und das hinterherlaufen. Davon das mir Geld flöten geht wenn ich was falsch mache oder die ZZ mal vergesse will ich gar nicht reden.

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MikeL
Vor 5 Tagen
DIcher ist in die Verwaltungszeit auch die Beschäftigungszeit einer Sprechstundenhilfe einberechnet. Anders könnte ich mir die 54 Stunden auch nicht erklären.
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DIcher ist in die Verwaltungszeit auch die Beschäftigungszeit einer Sprechstundenhilfe einberechnet. Anders könnte ich mir die 54 Stunden auch nicht erklären.
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MikeL schrieb:

DIcher ist in die Verwaltungszeit auch die Beschäftigungszeit einer Sprechstundenhilfe einberechnet. Anders könnte ich mir die 54 Stunden auch nicht erklären.

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GüSta
Vor 5 Tagen
@MikeL
Bei rechnerisch 3,6 Vollzeitstellen einer Physiopraxis sollen rechnerisch - eine 38-Stunden-Woche unterstellt - 1,4 Vollzeitstellen, das wären 39 %, auf Verwaltungstätigkeiten entfallen?? Außerirdisch, können wir uns mit tatsächlich 3,5 rechnerischen Vollzeitstellen bei 5 Physiotherapeutinnen und ohne "Tresenkraft" nicht vorstellen.
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• anika666
[mention]MikeL[/mention] Bei rechnerisch 3,6 Vollzeitstellen einer Physiopraxis sollen rechnerisch - eine 38-Stunden-Woche unterstellt - 1,4 Vollzeitstellen, das wären 39 %, auf Verwaltungstätigkeiten entfallen?? Außerirdisch, können wir uns mit tatsächlich 3,5 rechnerischen Vollzeitstellen bei 5 Physiotherapeutinnen und ohne "Tresenkraft" nicht vorstellen.
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GüSta schrieb:

@MikeL
Bei rechnerisch 3,6 Vollzeitstellen einer Physiopraxis sollen rechnerisch - eine 38-Stunden-Woche unterstellt - 1,4 Vollzeitstellen, das wären 39 %, auf Verwaltungstätigkeiten entfallen?? Außerirdisch, können wir uns mit tatsächlich 3,5 rechnerischen Vollzeitstellen bei 5 Physiotherapeutinnen und ohne "Tresenkraft" nicht vorstellen.

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Dennis Kraus schrieb:

Wer bei 3,6 Vollzeitequivalenten 54h Verwaltungsarbeit hat, hat definitiv keinerlei Systeme etabliert und arbeitet evtl. mit Schiefertafeln, Taschenrechner und was weiß ich.
Und immer das Lamentieren mit der Zuzahlung, die so furchtbar zeitverschlingend sei…Das amüsiert mich fast. Das ist doch super schnell und einfach in sagen wir mal 20-30 Sekunden max. erledigt?
Wir reden hier glaub so lange über die nebensächlichsten „Probleme“ des Jobs, bis jeder kollektiv glaubt es sind Probleme.

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Richie28
Vor 5 Tagen
Diese 54 h wurden jetzt aber ziemlich nach oben hin schön gerechnet. Die Verordnungsprüfung passiert doch meist mit einem geübten Blick und Zuzahlung per EC geht auch schnell.
Bürokratie hat man in jedem Job.
Ich denke wir sollten auf der politischen Bühne mal anfangen mit dem Vertragspartner GKV irgendwie zusammen zu arbeiten und nicht immer gegeneinander. Dieser Krieg endet aber wahrscheinlich nie.
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Diese 54 h wurden jetzt aber ziemlich nach oben hin schön gerechnet. Die Verordnungsprüfung passiert doch meist mit einem geübten Blick und Zuzahlung per EC geht auch schnell. Bürokratie hat man in jedem Job. Ich denke wir sollten auf der politischen Bühne mal anfangen mit dem Vertragspartner GKV irgendwie zusammen zu arbeiten und nicht immer gegeneinander. Dieser Krieg endet aber wahrscheinlich nie.
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Richie28 schrieb:

Diese 54 h wurden jetzt aber ziemlich nach oben hin schön gerechnet. Die Verordnungsprüfung passiert doch meist mit einem geübten Blick und Zuzahlung per EC geht auch schnell.
Bürokratie hat man in jedem Job.
Ich denke wir sollten auf der politischen Bühne mal anfangen mit dem Vertragspartner GKV irgendwie zusammen zu arbeiten und nicht immer gegeneinander. Dieser Krieg endet aber wahrscheinlich nie.

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Lucky2004
Vor 5 Tagen
Naja, zuviel Bürokratie haben wir auf alle Fälle. Es sollte wieder ganz einfache Rezepte ohne die 1000 x und alles Andere geben.
Name, Diagnose, Vers.Nr., Heilmittel. Würde doch irgendwie reichen.
Die ganzen dämlichen Fristen sind auch an den Haaren herbei gezogen.
Rezeptgebühr sollte die Kasse eigentlich selbst einziehen. Warum sollen wir anderer Leute Geld verwalten und dafür auch nur 1 Finger krumm machen?
die ganze Doku könnte man schlanker machen.
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Naja, zuviel Bürokratie haben wir auf alle Fälle. Es sollte wieder ganz einfache Rezepte ohne die 1000 x und alles Andere geben. Name, Diagnose, Vers.Nr., Heilmittel. Würde doch irgendwie reichen. Die ganzen dämlichen Fristen sind auch an den Haaren herbei gezogen. Rezeptgebühr sollte die Kasse eigentlich selbst einziehen. Warum sollen wir anderer Leute Geld verwalten und dafür auch nur 1 Finger krumm machen? die ganze Doku könnte man schlanker machen.
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Lucky2004 schrieb:

Naja, zuviel Bürokratie haben wir auf alle Fälle. Es sollte wieder ganz einfache Rezepte ohne die 1000 x und alles Andere geben.
Name, Diagnose, Vers.Nr., Heilmittel. Würde doch irgendwie reichen.
Die ganzen dämlichen Fristen sind auch an den Haaren herbei gezogen.
Rezeptgebühr sollte die Kasse eigentlich selbst einziehen. Warum sollen wir anderer Leute Geld verwalten und dafür auch nur 1 Finger krumm machen?
die ganze Doku könnte man schlanker machen.

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Physiobalance
Vor 4 Tagen
Ich halte die vom Bundesgesundheitsministerium
veröffentlichten Statistiken und
Diagramme über die Aufteilung der
Gesamtausgaben in der GKV für nicht
glaubwürdig. Dieser hinterfragende
Artikel zu den Verwaltungskosten von
angeblich 4% ist wichtig und deckt auf,
dass das so nicht stimmen kann.
Darüber hinaus werden die Kosten für
TI / ePa bisher nirgendwo transparent aufgeschlüsselt. Da fragt man sich:
Sollen die in den Einzelsektoren z.B.
Krankenhaus, Apotheken, Arztpraxen,
Pflege….bereits inklusive sein?
Und warum sind diese Digitalisierungs-
Kosten nicht separat ausgewiesen?
Wenn ich dann noch lese, dass die GKV
zukünftig Einblick in die Gesundheits-
Daten der Versicherten bekommen soll
zum Zwecke individualisierter
Gesundheitsberatung, dann frage ich mich schon, ob der „Wasserkopf“
abgebaut oder doch eher weiter aus- und aufgebaut wird?
Mal abgesehen davon,
dass die GKV für diese vermeintlich
neuen Aufgaben keine Kompetenzen und bisher kein Personal hat.
- Dafür gibt es im Gesundheitswesen (zum Glück) qualifiziertes Fachpersonal
für die Versicherten und die Patienten.
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• doreens
Ich halte die vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Statistiken und Diagramme über die Aufteilung der Gesamtausgaben in der GKV für nicht glaubwürdig. Dieser hinterfragende Artikel zu den Verwaltungskosten von angeblich 4% ist wichtig und deckt auf, dass das so nicht stimmen kann. Darüber hinaus werden die Kosten für TI / ePa bisher nirgendwo transparent aufgeschlüsselt. Da fragt man sich: Sollen die in den Einzelsektoren z.B. Krankenhaus, Apotheken, Arztpraxen, Pflege….bereits inklusive sein? Und warum sind diese Digitalisierungs- Kosten nicht separat ausgewiesen? Wenn ich dann noch lese, dass die GKV zukünftig Einblick in die Gesundheits- Daten der Versicherten bekommen soll zum Zwecke individualisierter Gesundheitsberatung, dann frage ich mich schon, ob der „Wasserkopf“ abgebaut oder doch eher weiter aus- und aufgebaut wird? Mal abgesehen davon, dass die GKV für diese vermeintlich neuen Aufgaben keine Kompetenzen und bisher kein Personal hat. - Dafür gibt es im Gesundheitswesen (zum Glück) qualifiziertes Fachpersonal für die Versicherten und die Patienten.
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Physiobalance schrieb:

Ich halte die vom Bundesgesundheitsministerium
veröffentlichten Statistiken und
Diagramme über die Aufteilung der
Gesamtausgaben in der GKV für nicht
glaubwürdig. Dieser hinterfragende
Artikel zu den Verwaltungskosten von
angeblich 4% ist wichtig und deckt auf,
dass das so nicht stimmen kann.
Darüber hinaus werden die Kosten für
TI / ePa bisher nirgendwo transparent aufgeschlüsselt. Da fragt man sich:
Sollen die in den Einzelsektoren z.B.
Krankenhaus, Apotheken, Arztpraxen,
Pflege….bereits inklusive sein?
Und warum sind diese Digitalisierungs-
Kosten nicht separat ausgewiesen?
Wenn ich dann noch lese, dass die GKV
zukünftig Einblick in die Gesundheits-
Daten der Versicherten bekommen soll
zum Zwecke individualisierter
Gesundheitsberatung, dann frage ich mich schon, ob der „Wasserkopf“
abgebaut oder doch eher weiter aus- und aufgebaut wird?
Mal abgesehen davon,
dass die GKV für diese vermeintlich
neuen Aufgaben keine Kompetenzen und bisher kein Personal hat.
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