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Was Ihren Arbeitsalltag bei uns
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Dabei war besonders erstaunlich, dass sich die Tiere gerne kitzeln ließen. Sie gaben nicht nur zahlreiche Ultraschallrufe von sich, sondern näherten sich sogar der kitzelnden Hand. Danach vollführten sie Freudensprünge, eine Verhaltensweise, die man bei verschiedenen Säugerarten mit stark positiven Emotionen beobachtet.
Michael Brecht, Professor für Systembiologie und Neural Computation an der HU und Dr. Shimpe Ishiyama konzentrierten sich bei ihren Beobachtungen auf den somatosensorischen Kortex, also den Bereich des Hirns, der das Tastempfinden registriert. Dabei entdeckten die Wissenschaftler, dass in dem Areal, der dem Rumpf zugeordnet wird, Nervenzellen existieren, die stärker auf Kitzeln reagieren als auf normale Berührung. Diese "Kitzelnerven" waren auch aktiv beim Spielverhalten. Durch elektrische Reizung dieser Zellen durch die Forscher, erfolgten auch die beschriebenen Ultraschallrufe.
Ängstliche Tiere dagegen reagierten nicht auf die Kitzelei. Das zeige, so die Wissenschaftler, dass das Kitzelempfinden stimmungsabhängig sei. Die Ergebnisse der Untersuchung weisen darauf hin, dass Nervenzellen in der Hirnrinde bei der Entstehung der Kitzligkeit eine entscheidende Rolle spielen. Brecht fasst es folgendermaßen zusammen: "Es sieht so aus, als hätten wir die kitzligen Stellen im Gehirn gefunden. Die Ähnlichkeit von Zellantworten beim Kitzeln und Spielen ist bemerkenswert. Vielleicht dient das Kitzeln dazu, Individuen zum gemeinsamen Spielen zu bringen und gewinnt dadurch für das soziale Miteinander an Bedeutung."
Ob das Kitzeln während der Physiotherapie mit Lustschreien quittiert wird, ist noch nicht untersucht. Aber vielleicht will ja auch der ein oder andere von uns einfach mal nur spielen.
Ul.Ma. / physio.de
KitzelnGehirnSpiele
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