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- Welche Sparmaßnahmen sollen die Therapeuten treffen?
- • Wiedereinführung der Grundlohnsummen-Bindung
- Was ist jetzt für Therapeuten wichtig?
- Warum müssen die Errungenschaften erhalten bleiben?
- Wie könnte das (wenn überhaupt) erreicht werden?
- Brechen des Narratives
- Brücke für die politischen Entscheider
- Weshalb gibt es oben genannte einheitliche, abgestimmte Position der „maßgeblichen 17“ nicht?
- Weshalb legt die Politik nun so ein Tempo vor?
- Im Herbst bewertet der GKV-Schätzerkreis Einnahmen, Ausgaben sowie Versichertenzahlen, um den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für das Folgejahr zu berechnen. Eine Erhöhung des Zusatzbeitrages will man in der Politik aber unter allen Umständen vermeiden; also muss man die Maßnahmen jetzt möglichst schnell beschließen und umsetzen, damit der Schätzerkreis sie in seine Prognose miteinbeziehen kann.
- Laut Tagesspiegel war es vor allem „SPD-Chef Lars Klingbeil, der im Koalitionsausschuss auf diesen Zeitplan drängte. Argument soll […] gewesen sein, dass man vor den für Union und SPD hochdramatischen Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt die Sommerpause nicht mit Diskussionen über den sozialpolitisch brisanten Kabinettsentwurf füllen wollte.“
- Was ist die größte Frechheit an diesem Sparpaket?
- Wie groß sind die Chancen für die Therapeuten?
Herr, bewahre uns vor solch spätrömischer Dekadenz!Die Grausamkeiten auf einen Blick:
• Die Vergütungssätze dürfen in den Jahren 2027, 2028 und 2029 nur in Höhe der Grundlohnsumme minus einem Prozent steigen.
• Die Verordnungsbezogenen Pauschale in der Blankoverordnung fällt weg.
• Zuzahlung steigt auf 15 Euro plus 10 Prozent (und wird dynamisiert).
Die Errungenschaften aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) müssen so weit wie möglich durch kluge Lobbyarbeit erhalten bleiben. Als da wären:
• Entkopplung von der Grundlohnsumme
• Ausgestaltung der Blankoverordnung
• Bundesweit einheitliche Aushandlung von Preisen, die „eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Versorgung ermöglichen“
=> Eine erste Gelegenheit hierfür dürfte sich schon die nächste Woche ergeben. Wie zu lesen war, werden nämlich die Verbände zu einer nichtöffentlichen Anhörung eingeladen.
Ambulant vor stationär! Das ist das Spar-Mantra aller Gesundheitspolitiker. Mit den angedachten Maßnahmen zerstören sie sich allerdings den „sicheren Hafen, in den sie segeln wollen“. Und das ist gelinde gesagt: unklug. Oder anders ausgedrückt: Wer soll denn all die ambulant Operierten nachbehandeln, wenn es keine Therapeuten mehr gibt?
Am besten wäre eine einheitliche abgestimmte Position aller 17 maßgeblichen Verbände, die sehr öffentlichkeitswirksam präsentiert wird und folgende zwei Funktionen erfüllt:
Das Narrativ, die Sparvorschläge im Heilmittelbereich seien wissenschaftlich fundiert, ist falsch und es gilt daher dieses aufzubrechen. Weshalb es falsch ist, können sie in dieser interessanten Abhandlung nachlesen.
Telefoniert man dieser Tage mit Abgeordnetenbüros bekommt man immer wieder die Aussage: Um die größten Grausamkeiten für Therapeuten zu verhindern, wären Sparvorschläge, die vor der eigenen Tür kehren, hilfreich.
Es gab Bemühungen von Seiten der Versitzenden von LOGO Deutschland diesbezüglich, eine einheitliche Erklärung aller maßgeblichen Verbände herbeizuführen. Mitglieder aus dem Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) wollten dies aber nicht und lehnten mit Verweis auf interne Regularien ab. Erinnert ein wenig an die alte Weisheit: Wer etwas wirklich will, findet Lösungen; wer etwas nicht will: Ausreden.
Die Regierung legt ein Tempo vor, das man allenfalls aus der Corona-Zeit kennt. Als Gründe hierfür werden v. a. zwei Dinge genannt:
Im Topf der GKV fehlen laut Frau Warken 15 Mrd. Euro. 10 Mrd. fehlen, weil Arbeiter und Angestellte die Krankenversicherungsbeiträge der Bürgergeldempfänger mitbezahlen müssen und der Finanzminister dies nicht ändern will.
Zu Deutsch: Maurer, Bäckereifachverkäuferinnen und Busfahrer müssen zahlen – Vorstandsvorsitzende von Verkehrsbetrieben, Inhaber von Bäckereiketten und großen Bauunternehmen bleiben als Privatversicherte unbehelligt.
Dass Herr Klingbeil, seines Zeichens Finanzminister und Vorsitzender der SPD – einer Partei, die sich immer als Partei des kleinen Mannes und als Arbeiterpartei tituliert – dies so will, ist unverständlich und ein Schlag ins Gesicht der gesetzlich Versicherten. Oder anders ausgedrückt: Hätte Herr Klingbeil mehr Wille, Kraft und Rückgrat müsste man die Therapeuten nicht so drangsalieren.
Wir leben in Umbruchszeiten. Doch meist sind es nicht so sehr die Veränderungen, die über Wohl und Wehe entscheiden. Entscheidend ist oft viel mehr das Tempo der Veränderung. Die entscheidende Frage für die Therapeuten lautet also: Sind die Berufsverbände als ihre Interessensvertreter in der Lage, das von der Politik angeschlagene Tempo mitzugehen und geeint Einfluss auf Entscheidungsprozesse zu nehmen?
Oder verhalten sie sich wie der Senat vor dem Untergang des Römischen Reiches: Es heißt, als die Vandalen vor den Toren der Stadt standen, diskutierte dieser nicht darüber, wie man sich wehren könne, sondern ob Engel weiblichen oder männlichen Geschlechtes seien.
Friedrich Merz / physio.de
FinanzKommissionWarkenHeilmittelerbringerKommentarSPDLogo DeutschlandSHVBerufsverbändeGrundlohnsummeBindungZuzahlungVergütungGKV-Sparpaket
Das Kuchenstück der Physiotherapie vom Gesamtkuchen ist nicht der größte. Schätzungen die berichtet wurden, belaufen sich unsere Einsparungen auf 1 MRD. pro Jahr. (nur so gelesen, hab keine genauen Zahlen)
Gemäß der Anteile was wird durch die größeren Stücke Krankenhaus, Arzt und meine Lieblinge der aktionärsgeführten Pharmakonzerne gespart? Müssten im prozentuallen Verhältniss dann nicht etliche Gelder zu viel gespart werden?
Wenn von den 3,1 % Gesamtkuchen ca.1 Mrd. gespart werden und alles so im Verhältniss bleibt, dann hätten wir doch 32 Mrd. gespart.
Bei fehlenden 15 MRD sind es dann 17 Mrd. Sparrate im JAhr.
Gar nicht so schlecht, für KAssen die leer sind
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Andreas Bock schrieb:
Was mir in der Debatte fehlt, sind die Quoten der Einsparungen.
Das Kuchenstück der Physiotherapie vom Gesamtkuchen ist nicht der größte. Schätzungen die berichtet wurden, belaufen sich unsere Einsparungen auf 1 MRD. pro Jahr. (nur so gelesen, hab keine genauen Zahlen)
Gemäß der Anteile was wird durch die größeren Stücke Krankenhaus, Arzt und meine Lieblinge der aktionärsgeführten Pharmakonzerne gespart? Müssten im prozentuallen Verhältniss dann nicht etliche Gelder zu viel gespart werden?
Wenn von den 3,1 % Gesamtkuchen ca.1 Mrd. gespart werden und alles so im Verhältniss bleibt, dann hätten wir doch 32 Mrd. gespart.
Bei fehlenden 15 MRD sind es dann 17 Mrd. Sparrate im JAhr.
Gar nicht so schlecht, für KAssen die leer sind
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FoetorExOre schrieb:
warum machst du das nicht pauschal? wo steht man darf das nicht? Zuzahlung konnte nicht eingezogen werden Stempel... am Anfang drauf und fertig. klappte immer.
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Horatio72 schrieb:
@FoetorExOre Wenn es einer macht juckt das kein Schwein. Ein Monat, alle Praxen..
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Horatio72 schrieb:
Jeder halbwegs vernünftige Mensch der sich für den Beruf des Physios interessiert wird sich wohl sehr schnell einen anderen suchen. Ich verstehe einfach nicht warum wir alles mit uns machen lassen? Einfach mal 3 Monate jede Zuzahlung von der Kasse einziehen lassen. Fertig. "Zuzahlung konnte nicht eingezogen werden" aufs Rezept und die mal IHRE Arbeit machen lassen.
Dafür aber die Zuzahlungen.
Für die Versicherten macht dies am Ende keinen Unterschied.
Außer du bist jung und gesund und brauchst eh keine Medis/etc.
Aber wenn man so Jemand ist, dann wählt man eh nicht SPD.
Die Landtagswahlen im Osten werden für die Roten ein Spiel mit der 5 Prozent Hürde werden.
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Teilzeit-Leser schrieb:
Die Landtagswahlen waren auch im Südwesten für dieSPD schon ein Spiel um die 5%Hürde (5,5 Endergebnis). Man muss dafür nicht in den Osten
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Halbtitan schrieb:
Der Zusatzbeitrag soll nicht steigen.
Dafür aber die Zuzahlungen.
Für die Versicherten macht dies am Ende keinen Unterschied.
Außer du bist jung und gesund und brauchst eh keine Medis/etc.
Aber wenn man so Jemand ist, dann wählt man eh nicht SPD.
Die Landtagswahlen im Osten werden für die Roten ein Spiel mit der 5 Prozent Hürde werden.
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Unsichtbar schrieb:
Na klar kommen auch Beitragserhöhungen, Stichwort Beitragsbemessungsgrenze und Wegfall beitragsfreie Mitversicherung. Könnten ab 2028 dann zusätzlich zum eh schon Höchstbeitrag 500 € im Monat mehr für eine Leistungsträger Akademikerfamilie sein. Deutschland schafft seine Mitte ab.
Grundlohnsummen minus 1%... Ohne Worte. Nicht mal die Grundlohnsumme gönnen sie uns. Lächerlich.
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Stefan Arnold schrieb:
Noch mehr Zuzahlungen... Da freut man sich jetzt schon auf die Diskussionen und langen Gesichter der Patienten.
Grundlohnsummen minus 1%... Ohne Worte. Nicht mal die Grundlohnsumme gönnen sie uns. Lächerlich.
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tanja34 schrieb:
Es ist kaum zu verstehen, was sich auf Kosten der Einzahler der GKVs erlaubt wird. Meiner Meinung könnte es auch einen Soli für unsere Bundestagsabgeordnete, Beamte u.s.w. als Einzahlung in die GKV geben um die Kosten der Bürgergeldempfänger aufzufangen. Aber da traut sich niemand ran.
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noch der zweite Teil der
nötigen Strukturreformen
erarbeitet werden: Wenn
man die Physiotherapie - wie
angekündigt - in die
Primärversorgung einbinden
und integrieren möchte, dann müssen jetzt bald erste
Konturen der Lösungen erkennbar werden.
Ich bin gespannt und habe
(noch) Hoffnung!
Die konkreten Vorschläge
hierzu liegen schon lange vor….
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Physiobalance schrieb:
Bis Ende dieses Jahres soll ja
noch der zweite Teil der
nötigen Strukturreformen
erarbeitet werden: Wenn
man die Physiotherapie - wie
angekündigt - in die
Primärversorgung einbinden
und integrieren möchte, dann müssen jetzt bald erste
Konturen der Lösungen erkennbar werden.
Ich bin gespannt und habe
(noch) Hoffnung!
Die konkreten Vorschläge
hierzu liegen schon lange vor….
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Christoph CO schrieb:
dass das Deutsche Gesundheitssystem verhältnismäßig teuer und dafür nicht besonders gut ist, ist nicht zuletzt durch die Zahlen der OECD glaubwürdig nachvollziehbar. Durch die avisierten Maßnahmen wird das Geld besorgt, um diesen Zustand weiterhin für die Zukunft zu sichern. Berufsgesetze, die den Heilmitteln z.B. der Physiotherapie zumindest teilweise den Anschluss an internationale Standards ermöglichen könnten und damit das Gesundheitssystem verbessern könnten, werden tunlichst verhindert. Warum nehmen wir das hin.
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Lucky2004 schrieb:
Nunja, da die SPD an der 5% Hürde knappst, können die Politiker ja umschulen und die entstehende Versorgungslücke durch Unattraktivität der Heil- und Hilfsberufe schließen.
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J.H. schrieb:
1996 wollte die damalige Regierung die Physiotherapie komplett aus der Regel Leistung der Krankenkassen streichen. Damals sorgte nicht zuletzt eine große Demonstration von über 25.000 Physiotherapeuten in der damaligen Hauptstadt Bonn für ein zurückweichen der Bundesregierung von diesem Vorhaben. Aber das Wichtigste war: es wurden in allen Praxen Unterschriftenlisten ausgelegt, wo die Patienten unterschreiben durften zum Thema Erhalt der Physiotherapie. In meiner Erinnerung haben dort 100 Tausende unterschrieben. Diese Unterschriftenlisten wurden dann in Bonn abgegeben und waren wohl der Auslöser für die Zurücknahme. Ich plädiere dafür, dass die Physiotherapie verbände solch eine Unterschriftenliste entwickeln und sie an alle Praxen schicken. Ich denke, wir können auch sehr große Unterstützung durch unsere Patienten rechnen.
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