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Fachdialog Primärversorgung
„Reden Sie nicht über, sondern direkt mit uns.“
Ein offener Brief an die Bundesgesundheitsministerin fordert die Einbeziehung der Gesundheitsfachberufe.
01.04.2026 • 2 Kommentare

Das Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Um diesen zu begegnen, möchte die aktuelle Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ein PrimärVERSORGUNGSsystem etablieren. Am 27. Januar 2026 startete der Fachdialog mit einem Auftaktgespräch. Hierzu trafen sich VertreterInnen von Verbänden des Gesundheitswesens im Bundesministerium in Berlin. Warken prophezeite: „Am Ende werden alle Seiten von dieser Reform profitieren“.

Doch jemand fehlt am Gesprächstisch – die VertreterInnen aller Gesundheitsfachberufe. Daher wandten sich eben jene vor wenigen Tagen mit einem offenen Brief an die Bundesgesundheitsministerin.

Die Fakten
Die UnterzeichnerInnen begrüßen das Vorhaben, äußern aber gleichzeitig ihre Besorgnis über das Fehlen der InteressenvertreterInnen verschiedener Gesundheitsfachberufe. Auch wenn es primär um die Entlastung der Ärzteschaft geht, sehen die VerfasserInnen des offenen Briefs die Notwendigkeit der eigenen Beteiligung am Planungs- und Entscheidungsprozess. Laut dem Schreiben sitzen bisher vor allem die Kassen, Kliniken, ÄrztInnen und Betroffenenverbände am Tisch.

Der Deutsche Pflegerat (DPR) wird zwar angehört, aber nicht zu allen Veranstaltungen eingeladen. Weder die Heilmittelbranche, die Geburtshilfe oder andere Gesundheitsfachberufe werden bisher einbezogen. Dies kritisieren die UnterzeichnerInnen aufs Schärfste. Sie fordern die Bundesgesundheitsministerin auf, ihren Worten – eine „frühzeitige Beteiligung aller Akteure“ zu beabsichtigen – entsprechende Taten folgen zu lassen.

Die UnterzeichnerInnen
In der Liste finden sich VertreterInnen nahezu aller Gesundheitsfachberufe. Von der Ernährungsberatung/Diätassistenz über die Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Physiotherapie bis zu Hebammen und OrthoptistInnen sind zahlreiche Berufsverbände vertreten. Für die Heilmittelerbringer unterzeichnet haben:

  • • VDB-Physiotherapieverband
    • BED Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland
    • LOGO Deutschland und Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen Lehrervereinigung Schlaffhorst-Andersen e.V. (dba)
    • Deutscher Verband für Podologie (ZFD) und Verband Deutscher Podologen e.V. (VDP)
    • Verband der Diätassistenten Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Martin Römhild B.Sc. / physio.de

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offener BriefGesundheitsberufeWarkenVDBBEDLogo DeutschlandPrimärversorgungssystem


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Physiobalance
Vor einer Woche
Ich wünschen allen Verfassern des offenen Briefes Erfolg auf ganzer Linie!
Die Gesundheitsberufe gehören - eigentlich selbstverständlich - mit an diesen
Verhandlungstisch, schon alleine um mehr nötigen Praxisbezug von der
Versorgungsbasis in den "theorielastigen" politischen Dialog mit einzubringen.
Apropos Präsenz: Wo sind eigentlich die anderen Physio-Verbände aktiv, wenn
nicht bei so wichtigen Anliegen wie diesem offen Brief? Es geht schließlich um
wichtige zukünftige Weichenstellungen: Wie soll alleine mit den üblichen
"Stakeholdern" und deren bekannten Lobby-Vorträgen eine gute Reform gelingen?
Gestalten wir mit oder werden wir gestaltet? Wie kann die überfällige
Physiotherapie-Ausbildungsreform/Studienreform solide geplant werden,
ohne unsere Argumente und Vorschläge von der Versorgungsbasis direkt in
diese Gremien mit aufzunehmen? Wie soll das Ausbildungsniveau auf europäische
Mindeststandards angehoben werden, wenn man nicht direkt mit uns in den
konstruktiven Dialog geht? Entweder echtes Primär-VERSORGUNGS-System oder
doch alles beim Alten? - Ja, na klar geht es auch um Umverteilung im System:
Weniger unnötige OPs, dafür mehr konservative präventive rechtzeitige sinnvolle
kausale Therapie. Da erwarte ich tatsächlich "Bewegung"! Die wurde uns allen
versprochen! - Und Mut, andere EU-Länder machen es erfolgreich vor.
Die Frage muss lauten: "Was geht?" und nicht "Was geht nicht?". Blockade hatten wir jetzt lange genug. Es geht um Qualität und Bezahlbarkeit der Versorgung in der
GKV und unseren wichtigen Beitrag dazu. - Genau das erwarten alle Beitragszahler!
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Ich wünschen allen Verfassern des offenen Briefes Erfolg auf ganzer Linie! Die Gesundheitsberufe gehören - eigentlich selbstverständlich - mit an diesen Verhandlungstisch, schon alleine um mehr nötigen Praxisbezug von der Versorgungsbasis in den "theorielastigen" politischen Dialog mit einzubringen. Apropos Präsenz: Wo sind eigentlich die anderen Physio-Verbände aktiv, wenn nicht bei so wichtigen Anliegen wie diesem offen Brief? Es geht schließlich um wichtige zukünftige Weichenstellungen: Wie soll alleine mit den üblichen "Stakeholdern" und deren bekannten Lobby-Vorträgen eine gute Reform gelingen? Gestalten wir mit oder werden wir gestaltet? Wie kann die überfällige Physiotherapie-Ausbildungsreform/Studienreform solide geplant werden, ohne unsere Argumente und Vorschläge von der Versorgungsbasis direkt in diese Gremien mit aufzunehmen? Wie soll das Ausbildungsniveau auf europäische Mindeststandards angehoben werden, wenn man nicht direkt mit uns in den konstruktiven Dialog geht? Entweder echtes Primär-VERSORGUNGS-System oder doch alles beim Alten? - Ja, na klar geht es auch um Umverteilung im System: Weniger unnötige OPs, dafür mehr konservative präventive rechtzeitige sinnvolle kausale Therapie. Da erwarte ich tatsächlich "Bewegung"! Die wurde uns allen versprochen! - Und Mut, andere EU-Länder machen es erfolgreich vor. Die Frage muss lauten: "Was geht?" und nicht "Was geht nicht?". Blockade hatten wir jetzt lange genug. Es geht um Qualität und Bezahlbarkeit der Versorgung in der GKV und unseren wichtigen Beitrag dazu. - Genau das erwarten alle Beitragszahler!
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Physiobalance schrieb:

Ich wünschen allen Verfassern des offenen Briefes Erfolg auf ganzer Linie!
Die Gesundheitsberufe gehören - eigentlich selbstverständlich - mit an diesen
Verhandlungstisch, schon alleine um mehr nötigen Praxisbezug von der
Versorgungsbasis in den "theorielastigen" politischen Dialog mit einzubringen.
Apropos Präsenz: Wo sind eigentlich die anderen Physio-Verbände aktiv, wenn
nicht bei so wichtigen Anliegen wie diesem offen Brief? Es geht schließlich um
wichtige zukünftige Weichenstellungen: Wie soll alleine mit den üblichen
"Stakeholdern" und deren bekannten Lobby-Vorträgen eine gute Reform gelingen?
Gestalten wir mit oder werden wir gestaltet? Wie kann die überfällige
Physiotherapie-Ausbildungsreform/Studienreform solide geplant werden,
ohne unsere Argumente und Vorschläge von der Versorgungsbasis direkt in
diese Gremien mit aufzunehmen? Wie soll das Ausbildungsniveau auf europäische
Mindeststandards angehoben werden, wenn man nicht direkt mit uns in den
konstruktiven Dialog geht? Entweder echtes Primär-VERSORGUNGS-System oder
doch alles beim Alten? - Ja, na klar geht es auch um Umverteilung im System:
Weniger unnötige OPs, dafür mehr konservative präventive rechtzeitige sinnvolle
kausale Therapie. Da erwarte ich tatsächlich "Bewegung"! Die wurde uns allen
versprochen! - Und Mut, andere EU-Länder machen es erfolgreich vor.
Die Frage muss lauten: "Was geht?" und nicht "Was geht nicht?". Blockade hatten wir jetzt lange genug. Es geht um Qualität und Bezahlbarkeit der Versorgung in der
GKV und unseren wichtigen Beitrag dazu. - Genau das erwarten alle Beitragszahler!

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JoKo28
Vor einer Woche
Deutschland leidet doch immer an denselben bürokratischen Hindernissen. Beim Regierungspräsidium sitzen Ärzte, die über den Inhalt und die Politik beim Staatsexamen für Physiotherapeuten entscheiden. Da sollten natürlich Physiotherapeuten sitzen. Bei diesem Gesundheitsberufe Gipfel müssen natürlich die Heilmittelerbringer am Tisch sitzen. Das ist doch selbstverständlich.
Darüberhinaus muss die Gängelung durch die Deutsche Rentenversicherung und der Krankenkassen ein Thema sein.
Nur wer in Deutschland gar nix tut, hat Ruhe und bekommt einfach so Geld. Auch ne Option.
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Deutschland leidet doch immer an denselben bürokratischen Hindernissen. Beim Regierungspräsidium sitzen Ärzte, die über den Inhalt und die Politik beim Staatsexamen für Physiotherapeuten entscheiden. Da sollten natürlich Physiotherapeuten sitzen. Bei diesem Gesundheitsberufe Gipfel müssen natürlich die Heilmittelerbringer am Tisch sitzen. Das ist doch selbstverständlich. Darüberhinaus muss die Gängelung durch die Deutsche Rentenversicherung und der Krankenkassen ein Thema sein. Nur wer in Deutschland gar nix tut, hat Ruhe und bekommt einfach so Geld. Auch ne Option.
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JoKo28 schrieb:

Deutschland leidet doch immer an denselben bürokratischen Hindernissen. Beim Regierungspräsidium sitzen Ärzte, die über den Inhalt und die Politik beim Staatsexamen für Physiotherapeuten entscheiden. Da sollten natürlich Physiotherapeuten sitzen. Bei diesem Gesundheitsberufe Gipfel müssen natürlich die Heilmittelerbringer am Tisch sitzen. Das ist doch selbstverständlich.
Darüberhinaus muss die Gängelung durch die Deutsche Rentenversicherung und der Krankenkassen ein Thema sein.
Nur wer in Deutschland gar nix tut, hat Ruhe und bekommt einfach so Geld. Auch ne Option.



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