Ihr Universitätsklinikum im Herzen
Münchens
Wir sind das TUM Klinikum Rechts
der Isar und verlässlicher
Arbeitgeber für rund 6.600
Mitarbeiter*innen. Als Uni -
klinikum widmen wir uns neben der
Krankenversorgung auch der
Forschung und Lehre –
entsprechend unserem Leitbild
„Wissenschaft Heilung“ und
genießen national wie
international einen ausgezeichneten
Ruf. 160 unterschiedliche
Berufsgruppen arbeiten Hand in
Hand, um unseren Patient*innen eine
optimale Behandlung zuko...
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Mythos 1: "Wenn es stark weh tut, muss etwas kaputt sein"
Ein stechender Schmerz im Kreuz löst oft sofort Kopfkino aus: "Da muss doch ein Gewebeschaden vorliegen!" Die Wissenschaft gibt jedoch Entwarnung: In rund 85 Prozent der Fälle von akuten Rückenschmerzen steckt keine ernsthafte strukturelle Schädigung dahinter. Schmerz ist ein komplexes, multifaktorielles Geschehen. Er ist kein zuverlässiger Tacho für den Zustand Ihres Gewebes, sondern wird auch massiv von Faktoren wie Stress, Schlafmangel oder dem allgemeinen Lebensstil beeinflusst.
Mythos 2: "Bettruhe ist die beste Medizin"
Lange Zeit galt Schonen als das Nonplusultra – heute weiß man es besser. Wer rastet, der rostet tatsächlich. Während kurze Ruhephasen direkt nach einer akuten Überlastung entlastend wirken können, verlängert lange Inaktivität die Beschwerden oft unnötig. Eine schrittweise Rückkehr zu moderater Bewegung beschleunigt die Genesung nachweislich und verhindert, dass der Schmerz chronisch wird.
Mythos 3: "Das MRT zeigt mir die ganze Wahrheit"
Ein MRT-Bild wirkt oft wie ein unwiderlegbares Beweismittel. Doch Vorsicht: Viele vermeintlich "auffällige Befunde" wie Bandscheibenveränderungen oder Arthrose sind bei Menschen ohne jegliche Beschwerden völlig normal. Bilder erklären selten den Schmerz; sie zeigen nur, wie es im Inneren aussieht. Viel entscheidender für die Therapie sind die tatsächliche Funktionsfähigkeit und das, was Sie im Alltag erleben.
Mythos 4: "Bücken und Heben sind gefährlich"
Viele bewegen sich nach einer Schmerzepisode wie in einem Korsett aus Angst. Doch die Wirbelsäule ist für vielfältige Belastungen ausgelegt. Es gibt keine "verbotenen" Bewegungen – nur ungewohnte. Gezieltes Training verbessert die Fähigkeit, auch schwere Lasten sicher zu bewegen, und macht den Rücken langfristig belastbarer.
Mythos 5: "Nur Operationen oder starke Pillen helfen wirklich"
Die Hoffnung auf die "schnelle Heilung" durch das Skalpell oder starke Medikamente erfüllt sich bei unspezifischen Schmerzen selten. Wissenschaftlich belegt ist: Starke Schmerzmittel beschleunigen die Erholung nicht, und Operationen sind nur in Ausnahmefällen notwendig. Die wirksamsten Maßnahmen sind Selbstmanagement, gezieltes Training und aktive Therapieansätze.
Fazit: Bewegung schlägt Angst
Wer versteht, dass sein Rücken ein robustes, anpassungsfähiges System ist und kein zerbrechliches Konstrukt, hat den ersten Schritt zur Besserung getan. Moderne Ansätze setzen auf Aufklärung und Aktivität statt auf Versteifung und Schonung. Wenn Sie das nächste Mal ein Ziehen spüren: Bleiben Sie locker – und vor allem in Bewegung.
Katja Ibsen / physio.de
Tag der RückengesundheitMythenMRTBewegungOPHeben
Ergänze Mythos 6: "Wenn Sie Rückenschwimmen haben, empfiehlt sich als beste Sportart Rückenschwimmen" (kissing_closed_eyesstuck_out_tongue_closed_eyesface_with_rolling_eyeskissing_smiling_eyes)
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limone schrieb:
Danke zunächst vor allem für Punkt 3 thumbsup - oft in den Köpfen der Patienten völlig falsch drin.
Ergänze Mythos 6: "Wenn Sie Rückenschwimmen haben, empfiehlt sich als beste Sportart Rückenschwimmen" (kissing_closed_eyesstuck_out_tongue_closed_eyesface_with_rolling_eyeskissing_smiling_eyes)
Papa Alpaka hats bestimmt richtig verstanden thumbsup, ich habs jetzt erst gesehen face_with_rolling_eyeskissing_heart
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limone schrieb:
PS: "RückenSCHMERZEN", habe ich natürlich gemeint.
Papa Alpaka hats bestimmt richtig verstanden thumbsup, ich habs jetzt erst gesehen face_with_rolling_eyeskissing_heart
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hgb schrieb:
haabe heute den 3.>Tag Rückenschmerz,Wärme und >Bewegunbg helfen es ist schon bsser un morgen ewieder in die neue woche!
Stellt sich die Frage, wem hier auf einer Physiotherapieseite gefährliches Halbwissen unterstellt wird?
Ich erschrecke mich immer wieder, wie niedrig zumindest ein Teil von uns die Fähigkeiten und den Wissenstand des eigenen Berufes einstuft.
Dass solche Artikel allerdings hier veröffentlicht werden und nach meiner Wahrnehmung (mag ja falsch sein) uns allen in der Außendarstellung eher unnötig schaden empfinde ich als äußerst schade.
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Dorsovolar schrieb:
Kurzer Blick auf den Kalender zeigt mir: doch nicht der 1. April wie gehofft, der Artikel muss ernst gemeint sein...
Stellt sich die Frage, wem hier auf einer Physiotherapieseite gefährliches Halbwissen unterstellt wird?
Ich erschrecke mich immer wieder, wie niedrig zumindest ein Teil von uns die Fähigkeiten und den Wissenstand des eigenen Berufes einstuft.
Dass solche Artikel allerdings hier veröffentlicht werden und nach meiner Wahrnehmung (mag ja falsch sein) uns allen in der Außendarstellung eher unnötig schaden empfinde ich als äußerst schade.
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christoph55 schrieb:
Konkret?
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