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SH-Westen von HH

In unserer maritim gestalteten,
mitten in Halstenbek gelegenen
Praxis benötigen wir weitere
zupackende Hände, um unsere
Patienten weiterhin gut versorgen
zu können. Auch ein/e
Berufsanfänger/in ist willkommen.
Eine sorgfältige Einarbeitung ist
selbstverständlich.

Zur Zeit könnte ich zusätzlich
eine 2-Zimmer Whg vermitteln. Die
Whg hat einen Balkon, liegt sehr
ruhig und nahe der S-Bahn.

Wir sind ein Team von sechs
Mitarbeiter/innen mit
Unterstützung durch zwei
Rezeptionskräfte, di...
0
Sieben Fragen. Sieben Antworten.
dbl zur Honorierung therapeutischer Leistungen.
12.09.2013 • 0 Kommentare

Lesen Sie heute unsere erste Frage und die Antwort von Christiane Hoffschildt, Präsidentin des dbl.


physio.de: Ist die Honorierung therapeutischer Leistungen angemessen? Bei kassenzugelassenen Praxisbetreibern? Bei Angestellten? Wo sehen Sie eventuell Veränderungsbedarf? Wie wollen Sie Ihre Ziele erreichen?

dbl: Die Honorierung logopädischer Leistungen, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden, ist viel zu niedrig. Logopädinnen und Logopäden leisten hochqualifizierte Arbeit zum Dumping-Preis: Die bundesdurchschnittliche Vergütung der 45-Minuten-Einzeltherapie in Höhe von 32 Euro reicht keinesfalls aus, damit eine selbstständig tätige Logopädin ihre Praxis wirtschaftlich führen könnte. Besonders bedrückt uns, dass nach wie vor ein Ost-West-Gefälle besteht. Die genannte Abrechnungsziffer wird in Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit 24 Euro vergütet, im Saarland hingegen mit 38 Euro. Aufgrund dieser niedrigen Preise können PraxisinhaberInnen ihre Angestellten auch nicht angemessen bezahlen.

Die Verhandlungen mit den Krankenkassen und das Ringen um eine angemessene Vergütung sind langwierig und zäh. Vor einigen Jahren haben wir erreicht, dass Schiedsverfahren eingeführt werden, wenn sich die Kassen bei den Preisverhandlungen überhaupt nicht bewegen. Dadurch konnten wir insbesondere in den neuen Bundesländern gute Abschlüsse erzielen. Nun setzen wir auf der politischen Ebene alles daran, um die Anbindung der Vergütungsanhebungen an die Entwicklung der Grundlohnsumme zu kippen. Denn nur so wären deutlich höhere Abschlüsse möglich und würden nicht schon an formalen Gründen scheitern. Die Aufhebung der Vorlagepflicht ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Der dbl hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das nachweist, dass für eine 45-minütige Therapieeinheit mindestens 50 Euro notwendig sind, damit eine logopädische Praxis wirtschaftlich geführt werden kann. Dieses Ergebnis bringen wir in alle Kassenverhandlungen ein und betonen, dass die flächendeckende, hochqualifizierte logopädische Patientenversorgung nur gesichert werden kann, wenn die Vergütungen zukünftig deutlich angehoben werden.


Morgen lesen Sie hier die Antworten der Ergotherapieverbände DVE und BED.



Die bisher erschienenen Artikel zur Verbandsbefragung:


Heilmittelgroßwetterlage. Fragen an Berufsverbände. Geht die Logopädie baden?

Sieben Fragen. Sieben Antworten. Berufsverbände der Ergotherapeuten zur Vergütungsfrage.

Sieben Fragen. Sieben Antworten. Studium für Alle?

Sieben Fragen. Viel Fortbildung. wenig Ausbidung

Sieben Fragen. Nachgeholt: Der VDB

Sieben Fragen. Sieben Antworten. Erwartungen an die künftige Bundesregierung.

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