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Sprechbarriere Stottern
Kinder möglichst früh zur Logopädie
22.02.2013 • 0 Kommentare

Ein Erwachsener, der seit dem Kindesalter stottert, hat es wahrlich nicht leicht: Die Sprechstörung lässt so manch einen Betroffenen lieber verstummen, als dass er sich gegenüber seinen Mitmenschen zu äußern vermag. Zumeist leiden Erwachsene mit einem Stotter-Problem unter Rede-Hemmungen im Beisein von Menschen. Hier können sich Ängste bis hin zu einer therapiebedürftigen sozialen Phobie entwickeln. Des Weiteren können Probleme bei der Jobsuche möglich sein.

In der Regel beginnt die Sprachstörung bei Kleinkindern zwischen drei und fünf Jahren. Als kindliche Entwicklungsstörung steht sie an dritter Stelle. Häufig tritt das Stottern sehr plötzlich auf und die Symptome sind schon nach wenigen Tagen deutlich ausgeprägt. Als Ursache hierfür wird eine genetische Komponente angenommen. Ferner können funktionelle Anomalien in den Gehirnregionen, die für die Sprache zuständig sind, als Ursache gelten.

Schon Drei- bis Sechsjährige können unter der möglichen Hänselei ihrer Spielkameraden leiden und speichern dies als negative Erfahrungen ab – der Grundstein für spätere psychische Probleme ist gelegt. Im weiteren Schulverlauf können Probleme mit den Mitschülern auftreten: Das Knüpfen von sozialen Kontakten ist eingeschränkt; ferner werden die betroffenen Kinder häufig gemobbt.

Um der Problematik des Stotterns entgegenzuwirken, empfehlen australische Forscher der Universität in Sydney die frühzeitige Intervention im Kindesalter. Spätestens ein Jahr nach Beginn der Störung sollte die Therapie begonnen werden. 

In der Logopädie hat sich das sogenannte Lidcombe-Programm bewährt. Basierend auf einer sogenannten operanten Konditionierung wird das Kind gelobt, wenn es nicht gestottert hat. Anhand einer Skala kann die Stärke des Stotterns dazu gemessen werden. 

Ist das Therapieziel erreicht, folgt eine einjährige Konsolidierungsphase, um Rückfälle zu vermeiden und das erreichte Ziel zu festigen. Eine Metaanalyse hat indes den Erfolg der Therapie bei stotternden Vorschulkindern bestätigt: Die Sprachstörung verschwand rund achtmal häufiger als bei gleichaltrigen Kindern, die keine Logopädie erhielten.

Trotz der frühzeitigen Therapiemöglichkeiten wird hier und da die Sprachtherapie erst gar nicht wahrgenommen. Zwar liegen die Chancen, ohne Therapie das Stottern abzulegen, bei 30 bis 50 Prozent. Dennoch empfehlen die australischen Stotterexperten die frühzeitige Intervention.


AvB / physio.de

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