physio.dephysio.de
  • Jobs
  • Kleinanzeigen
  • Ausbildung
    • Ausbildung
    • Schulen
    • Studium
    • Skripte
  • Selbstständig
    • Preislisten
    • Fortbildungen
    • Terminplan
    • Firmen und Produkte
    • Praxisbörse
  • Infothek
    • Infothek
    • Datenschutz (DSGVO)
    • News
    • Heilmittelrichtlinie
    • Skripte
    • Bücher
    • Praxisverzeichnis
  • Foren
    • Neue Beiträge
    • Physiotherapie
    • Blankoverordnung
    • Heilmittelrichtlinie
    • Selbstständig
    • Ergotherapie
    • Logopädie
    • Arbeit
    • Schüler
    • Therapiemethoden
    • Freie Mitarbeit
    • Recht & Steuern
    • Sonstiges
  • Anmelden

München/ Haidhausen

Schöne Praxis in Ärztehaus in
Haidhausen

Hallo,
wir brauchen Dich dringend zur
Erweiterung unseres Teams für 38,5
Stunden und/ oder Teilzeit zur
Anstellung und 520,00 Euro.
Schöne großzügige Räume,
Fortbildungsunterstützung,
angenehmes Arbeitsklima,
Rezeptionskraft, betriebliche
Altersvorsorge,Jobticket MVV,
Nettolohnoptimierung und
Fortbildungsunteerstützung und ein
tolles Team warten auf Dich!
Wir brauchen Dich als engagierte (n
) Physio. Fortbildungen im Bereich
Manuelle Thera...
0
Schmerz hängt auch vom Einkommen ab
Zu wenig Geld tut weh – vor allem Pessimisten
Einkommen und Psyche beeinflussen das Schmerzempfinden gleichermaßen.
26.09.2019 • 4 Kommentare

Dass Schmerz viele Ursachen hat und daher auf verschiedene Weisen bekämpft werden muss – darin sind sich Schmerztherapeuten heute einig. Selten jedoch haben Forscher bisher verschiedene Ursachen für Schmerz innerhalb einer einzigen Studie untersucht. Dies gilt insbesondere für psychologische und gesellschaftliche Faktoren.

Nun haben Autoren um Etienne Vachon-Presseau genau dies getan hat: Dabei berücksichtigten sie das Einkommen und die Persönlichkeit ihrer Probanden und nahmen zudem noch ihre Hirntätigkeit unter die Lupe. Die Ergebnisse zeigen: Wer wenig verdient und zudem noch eine ängstliche Persönlichkeit hat, leidet stärker unter Schmerzen.

In ihrer randomisierten kontrollierten Studie untersuchten sie bei 62 Teilnehmern mit chronischen Rückenschmerzen den Zusammenhang zwischen ihrem Einkommen, ihrer Persönlichkeit und ihrem Schmerzempfinden. Dazu mussten die Teilnehmer während sechs Sitzungen Fragebögen zu sogenannten sozioökonomischen Faktoren, darunter ihrem Einkommen, und ihren Eigenschaften ausfüllen. Bei vier der Sitzungen wurde außerdem mit einem MRT ihre Gehirntätigkeit im Ruhezustand untersucht. 46 weitere Teilnehmer füllten nur die Fragebögen aus.

Bei den Eigenschaften unterschieden die Forscher Menschen mit dem Persönlichkeitsmuster „Pain-trait “ („Schmerz-Eigenschaft“) von denen mit „Emote-trait“ („Gefühlsausdruck-Eigenschaft“). Die Betroffen mit „Pain-trait“ hatten eine Tendenz, ihren Schmerz stärker als Katastrophe zu sehen und sie wiesen auch mehr Angst davor auf. Personen mit „Emote-trait“ hingegen waren eher optimistisch, zeigten in ihrer Persönlichkeit weniger Neurotizismus und mehr Achtsamkeit.

Dass diese Eigenschaften sich auch im Gehirn niederschlugen und stabil blieben beobachteten die Forscher bei allen vier Untersuchungen jeweils im MRT. Sie waren sowohl im für Schmerz zuständigen Gehirnareal als auch in anderen Gehirnarealen nachweisbar. Optimisten, so schreiben die Forscher, können Schmerz offenbar besser ausgleichen und dagegen angehen.

Es hilft aber auch, genügend Geld zu haben: Personen mit höherem Einkommen berichteten über weniger Schmerz und fühlten sich dadurch weniger beeinträchtigt als solche mit finanziellen Problemen. An Tagen, an denen sie sich besonders viele Sorgen ums Geld machten, litten letztere unter besonders starken Schmerzen. „Chronische Schmerzen haben ihre Wurzeln also nicht nur in der Biologie, sondern sind auch stark in der Gesellschaft verwurzelt“, schlussfolgern die Autoren.

Noch müssen die Ergebnisse erst in weiteren Untersuchungen gesichert werden, denn die Zahl der Studienteilnehmer war relativ gering und es wurden nur Personen mit chronischen Rückenschmerzen befragt. Zudem nahmen keine Patienten mit Depressionen teil.

Wer jedoch schon immer Schmerzen beim Anblick des eigenen, negativen Kontostands auf dem Bankauszug empfand, darf sich nun bestätigt fühlen. Dabei sollte man aber nicht verzweifeln, denn wer zu ängstlich oder pessimistisch in die Zukunft blickt, wird mit noch stärkeren Schmerzen „bestraft“.

Die Studie im Original finden Sie hier.

Stephanie Hügler / physio.de

Mehr Lesen über

StudieSchmerzenPsychologieGehalt


Es gibt 4 Beiträge
abonnieren
Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
Susulo
26.09.2019 07:25
Naja. Henne und Ei....vielleicht entwickeln Menschen auch eine eher pessimistische Grundeinstellung, weil sie ständig Schmerzen haben? Vielleicht verdienen Menschen weniger Geld, weil sie wegen ihrer chronischen Schmerzen nicht so leistungsfähig sind?

Meiner Meinung nach ist das eine Wechselbeziehung und beeinflusst sich in beide Richtungen. Keine Einbahnstraße, sondern eher ein Kreisverkehr, um nicht Teufelskreis zu sagen.

Die Frage, die viel wichtiger ist also: wie durchbreche ich den Kreislauf?
3

Gefällt mir

• Knorpelchen
• NorbArt
• Abbath
Naja. Henne und Ei....vielleicht entwickeln Menschen auch eine eher pessimistische Grundeinstellung, [b] weil [/b] sie ständig Schmerzen haben? Vielleicht verdienen Menschen weniger Geld, [b] weil [/b] sie wegen ihrer chronischen Schmerzen nicht so leistungsfähig sind? Meiner Meinung nach ist das eine Wechselbeziehung und beeinflusst sich in beide Richtungen. Keine Einbahnstraße, sondern eher ein Kreisverkehr, um nicht Teufelskreis zu sagen. Die Frage, die viel wichtiger ist also: wie durchbreche ich den Kreislauf?
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

Susulo schrieb:

Naja. Henne und Ei....vielleicht entwickeln Menschen auch eine eher pessimistische Grundeinstellung, weil sie ständig Schmerzen haben? Vielleicht verdienen Menschen weniger Geld, weil sie wegen ihrer chronischen Schmerzen nicht so leistungsfähig sind?

Meiner Meinung nach ist das eine Wechselbeziehung und beeinflusst sich in beide Richtungen. Keine Einbahnstraße, sondern eher ein Kreisverkehr, um nicht Teufelskreis zu sagen.

Die Frage, die viel wichtiger ist also: wie durchbreche ich den Kreislauf?

Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
Abbath
26.09.2019 09:02
Leute mit hohem Einkommen können genau so gut vermehrt Ängste/Schmerzkognitionen entwicklen, weil Sie Angst haben Ihren sozialen Status zu verlieren wenn Sie nicht mehr funktionieren und das Funktionieren der Firma aufrecht erhalten können.
1

Gefällt mir

• Susulo
Leute mit hohem Einkommen können genau so gut vermehrt Ängste/Schmerzkognitionen entwicklen, weil Sie Angst haben Ihren sozialen Status zu verlieren wenn Sie nicht mehr funktionieren und das Funktionieren der Firma aufrecht erhalten können.
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

Abbath schrieb:

Leute mit hohem Einkommen können genau so gut vermehrt Ängste/Schmerzkognitionen entwicklen, weil Sie Angst haben Ihren sozialen Status zu verlieren wenn Sie nicht mehr funktionieren und das Funktionieren der Firma aufrecht erhalten können.

Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
webpt
26.09.2019 23:27
...Noch müssen die Ergebnisse erst in weiteren Untersuchungen gesichert werden, denn die Zahl der Studienteilnehmer war relativ gering und es wurden nur Personen mit chronischen Rückenschmerzen befragt. Zudem nahmen keine Patienten mit Depressionen teil.
...


Z.B. könnten weitere Untersuchungen mit großer Zahl an Studienteilnehmern stattfinden. Die Krankenkassen könnten sich erkenntlich zeigen und ihre guten Kontakte nützlich einbringen. Denn sie wissen von den vielen vielen Dumpinglöhnern dank des modernen GKV- Systemes. Physiotherapeuten und Pflegekräfte sind bereits deshalb gut im Krankensystem aufgehoben, da sie selbst die größten Dumpinglöhner sind, was eine geradezu hervorragende Helferberufsgrundlage ist.


Selbstredend darf datenschutzrechtlich nicht auf die eigene Kassendatenlage gegriffen werden. Die Berufsgenossenschaften helfen gern aus. Die Berufsgenossenschaften dürfen schließlich die Daten herausgeben damit sie dann von den Kassen verwendet werden dürfen.
2

Gefällt mir

• doreens
• michael933
...Noch müssen die Ergebnisse erst in weiteren Untersuchungen gesichert werden, denn die Zahl der Studienteilnehmer war relativ gering und es wurden nur Personen mit chronischen Rückenschmerzen befragt. Zudem nahmen keine Patienten mit Depressionen teil. ... Z.B. könnten weitere Untersuchungen mit großer Zahl an Studienteilnehmern stattfinden. Die Krankenkassen könnten sich erkenntlich zeigen und ihre guten Kontakte nützlich einbringen. Denn sie wissen von den vielen vielen Dumpinglöhnern dank des modernen GKV- Systemes. Physiotherapeuten und Pflegekräfte sind bereits deshalb gut im Krankensystem aufgehoben, da sie selbst die größten Dumpinglöhner sind, was eine geradezu hervorragende Helferberufsgrundlage ist. Selbstredend darf datenschutzrechtlich nicht auf die eigene Kassendatenlage gegriffen werden. Die Berufsgenossenschaften helfen gern aus. Die Berufsgenossenschaften dürfen schließlich die Daten herausgeben damit sie dann von den Kassen verwendet werden dürfen.
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

webpt schrieb:

...Noch müssen die Ergebnisse erst in weiteren Untersuchungen gesichert werden, denn die Zahl der Studienteilnehmer war relativ gering und es wurden nur Personen mit chronischen Rückenschmerzen befragt. Zudem nahmen keine Patienten mit Depressionen teil.
...


Z.B. könnten weitere Untersuchungen mit großer Zahl an Studienteilnehmern stattfinden. Die Krankenkassen könnten sich erkenntlich zeigen und ihre guten Kontakte nützlich einbringen. Denn sie wissen von den vielen vielen Dumpinglöhnern dank des modernen GKV- Systemes. Physiotherapeuten und Pflegekräfte sind bereits deshalb gut im Krankensystem aufgehoben, da sie selbst die größten Dumpinglöhner sind, was eine geradezu hervorragende Helferberufsgrundlage ist.


Selbstredend darf datenschutzrechtlich nicht auf die eigene Kassendatenlage gegriffen werden. Die Berufsgenossenschaften helfen gern aus. Die Berufsgenossenschaften dürfen schließlich die Daten herausgeben damit sie dann von den Kassen verwendet werden dürfen.

Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
Philipp Morlock
28.09.2019 07:29
Konkurrenz besteht, in unserer unfairen Welt.
Im Rahmen unserer Sozialsysteme ist Lohnangleichung machbar!

Man kann niveauvoll Strassefegen und niveaulos Konzerne managen!

Ein faires, adäquates Lohnsystem zu erstellen halte ich für eine verlockende Herausforderung. Natürlich muss diese Regelung ausnahmslos gelten, egal ob selbständig, Beamter, Politiker oder Angestellter.
1

Gefällt mir

Konkurrenz besteht, in unserer unfairen Welt. Im Rahmen unserer Sozialsysteme ist Lohnangleichung machbar! Man kann niveauvoll Strassefegen und niveaulos Konzerne managen! Ein faires, adäquates Lohnsystem zu erstellen halte ich für eine verlockende Herausforderung. Natürlich muss diese Regelung ausnahmslos gelten, egal ob selbständig, Beamter, Politiker oder Angestellter.
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

Philipp Morlock schrieb:

Konkurrenz besteht, in unserer unfairen Welt.
Im Rahmen unserer Sozialsysteme ist Lohnangleichung machbar!

Man kann niveauvoll Strassefegen und niveaulos Konzerne managen!

Ein faires, adäquates Lohnsystem zu erstellen halte ich für eine verlockende Herausforderung. Natürlich muss diese Regelung ausnahmslos gelten, egal ob selbständig, Beamter, Politiker oder Angestellter.



    Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.

Mein Profilbild bearbeiten

Das könnte Sie auch interessieren

Website zu funktionellem Bauchschmerz
Die Bau(ch)stelle
Informationsplattform für Kinder, Jugendliche und Eltern zur Darm-Hirn-Störung
06.05.2026 • Von Ul.Ma.
Krankheitsbilder
Trommeln gegen Huntington
Könnte musikalische Unterstützung bei der Therapie der Erkrankung helfen?
18.05.2026 • Von D. Bombien
Berufspolitik
Ergebnisse der HELPER-Studie
Zuspitzung des Fachkräftemangels im Gesundheitsbereich, mögliche Ursachen und Lösungsansätze
20.04.2026 • Von dh
Alle Artikel zum Thema

© 2026 physio.de - Physiotherapie in Deutschland  Impressum - Datenschutz - AGB - Diese Seite weiter empfehlen - Ihre E-Mail an uns