Verstärke unser Team in Hamburg
Eppendorf / Hoheluft Ost
Teilzeit / Vollzeit: 3-5 Tage die
Woche
Wir sind eine moderne Praxis zum
Wohlfühlen im schönen Eppendorf /
Hoheluft Ost mit orthopädischer
und sportmedizinischer Ausrichtung,
die sehr eng mit den führenden
Fachärzten zusammenarbeitet und
Patienten ausschließlich im
Stundentakt behandelt.
Möchtest du in einem jungen Team
arbeiten, gut verdienen, dich mit
führenden Fachärzten austauschen
und interessante Patienten aus der
O...
Eppendorf / Hoheluft Ost
Teilzeit / Vollzeit: 3-5 Tage die
Woche
Wir sind eine moderne Praxis zum
Wohlfühlen im schönen Eppendorf /
Hoheluft Ost mit orthopädischer
und sportmedizinischer Ausrichtung,
die sehr eng mit den führenden
Fachärzten zusammenarbeitet und
Patienten ausschließlich im
Stundentakt behandelt.
Möchtest du in einem jungen Team
arbeiten, gut verdienen, dich mit
führenden Fachärzten austauschen
und interessante Patienten aus der
O...
ich poste das bewusst anonym, weil es um eine konkrete Situation in unserer kleinen Praxis geht und ich vermeiden möchte, dass sich jemand aus dem Team oder Umfeld wiedererkennt. Mir geht es wirklich um einen offenen Austausch unter Kollegen zu Erfahrungen, Tipps und möglichen Modellen.
Wir sind eine kleine Physiotherapiepraxis mit aktuell drei Therapeuten und einer Anmeldungskraft. Eine Mitarbeiterin möchte nach der Probezeit eine Fortbildung in Manueller Therapie beginnen. Die Fortbildung dauert etwa 2,5 Jahre (ca. 10 Module) und kostet insgesamt ca. 4.000 €.
Wir unterstützen Fortbildungen grundsätzlich gerne – die Qualifikation ist uns wichtig. Gleichzeitig liegt uns das Thema ein bisschen „im Nacken“, weil die Mitarbeiterin die Fortbildung zusammen mit ihrem Partner machen möchte. Dieser ist bereits in einer Physiotherapiepraxis tätig, die seinem Vater gehört, und wird diese Praxis perspektivisch übernehmen. Daher besteht die Möglichkeit, dass sie irgendwann in diese Praxis wechseln wird. Zweieinhalb Jahre Fortbildung sind eine lange Zeit, und für eine kleine Praxis ist das finanziell und organisatorisch natürlich eine relevante Investition.
Zusätzlich prüfen wir, ob eine Förderung über die Arbeitsagentur möglich ist, z. B. bei AZAV-zertifizierten Anbietern. Allerdings erwarten wir hier wenig Chancen, da uns bereits im letzten Jahr von der zuständigen Stelle mitgeteilt wurde, dass dies sehr individuell entschieden wird und gerade für kleine Unternehmen nicht mehr so einfach ist.
Wir haben mit unserem Steuerberater verschiedene Modelle durchgesprochen, die für uns theoretisch infrage kommen:
Praxis übernimmt die Fortbildung komplett (ca. 4.000 €) mit Rückzahlungsvereinbarung und Bindungsfrist nach Abschluss.
Praxis beteiligt sich nur teilweise (z. B. 50 % der Kosten).
Praxis bezahlt einzelne Module nach und nach.
Mitarbeiterin zahlt die Fortbildung zunächst selbst und wir erstatten nach Abschluss monatlich einen Teil zurück, solange sie bei uns arbeitet.
Praxis übernimmt z. B. nur die ersten Module oder beteiligt sich erst ab der Hälfte der Fortbildung.
Jetzt interessiert uns vor allem eure Erfahrungen:
Wie handhabt ihr Fortbildungen wie MT in kleinen Praxen?
Übernehmt ihr die Kosten komplett oder nur teilweise?
Arbeitet ihr mit Rückzahlungsvereinbarungen oder Bindungsfristen?
Habt ihr Modelle gefunden, die sich in der Praxis über mehrere Jahre bewährt haben, insbesondere wenn die Fortbildung einen großen zeitlichen und finanziellen Rahmen hat?
Was würdet ihr in unserer Situation machen, wenn ihr selbst entscheiden müsstet?
Es geht uns nicht um eine „richtige“ Lösung, sondern um praktische Erfahrungen, mögliche Stolperfallen und Ideen, welche Modelle sich bewährt haben. Wir sind gespannt auf eure Sichtweisen!
Vielen Dank schon einmal für eure Rückmeldungen und den kollegialen Austausch!
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Wenn du eh Bedenken hast, das sie sich auf deine Kosten fortbildet und das dann in die Partnerpraxis mitnimmt, dann lass es.
Ansonsten ist es wie immer: Unternehmerisches Risiko.
Entweder deine Bedingungen (monetär, betriebsklimatisch etc.) sind so gut, das die Angestellten lieber bei dir als bei anderen arbeiten. Oder auch nicht.
Auf die Angestelltenseite hin ist das die einzige Einflußnahme, die du haben kannst. Was aber Angestellte sonst noch so an Kriterien haben, ist individuell unmöglich zu sagen.
Da ist von familiärer, beruflicher und sonstiger Veränderung über Krankheit, familiäre Pflegefälle bis hin zu Heimtücke und Falschheit alles drin.
Wobei diese Kombination (steigt evtl in die Partnerpraxis ein) mir persönlich arge Bauchschmerzen machen würde. Vor allem, weil sie die Probezeit bei euch hat. Warum eigentlich? Würde sich doch anbieten, dss sie gleich in der Praxis ihres Partners das Ganze durchzieht. Der hätte deine Probleme dann auf jeden Fall so eher nicht.
Sorry, sieht für mich nach "Danke und tschüss!" aus.
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Sarah Gerbert schrieb:
Rückzahlungsvereinbarung und Bindungsfrist kannste knicken. Mach dich neben der steuerlichen lieber auch noch mal mit der rechtlichen Seite vertraut.
Wenn du eh Bedenken hast, das sie sich auf deine Kosten fortbildet und das dann in die Partnerpraxis mitnimmt, dann lass es.
Ansonsten ist es wie immer: Unternehmerisches Risiko.
Entweder deine Bedingungen (monetär, betriebsklimatisch etc.) sind so gut, das die Angestellten lieber bei dir als bei anderen arbeiten. Oder auch nicht.
Auf die Angestelltenseite hin ist das die einzige Einflußnahme, die du haben kannst. Was aber Angestellte sonst noch so an Kriterien haben, ist individuell unmöglich zu sagen.
Da ist von familiärer, beruflicher und sonstiger Veränderung über Krankheit, familiäre Pflegefälle bis hin zu Heimtücke und Falschheit alles drin.
Wobei diese Kombination (steigt evtl in die Partnerpraxis ein) mir persönlich arge Bauchschmerzen machen würde. Vor allem, weil sie die Probezeit bei euch hat. Warum eigentlich? Würde sich doch anbieten, dss sie gleich in der Praxis ihres Partners das Ganze durchzieht. Der hätte deine Probleme dann auf jeden Fall so eher nicht.
Sorry, sieht für mich nach "Danke und tschüss!" aus.
Also 100% Risiko - Danke für die Info
Wenn die Dame wahrscheinlich nach dem MT abhaut würde ich es nicht zahlen, man sollte schon mindestens das Bauchgefühl haben das man bei der Investition +/- /0 raus kommt.
Mit dem Geld kann man was besseres Anfangen :D
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PT-Nik schrieb:
@Sarah Gerbert Gut zu wissen. Bindungsfrist kannte ich das es nicht klappt. Das Rückzahlung zB nach dem 3 Jahr in der Praxis auch nichts erlaubt ist, ist definitiv doof. Dann werde ich "schnell" als 2 Personen Praxis eine MT nicht bezahlen. Das geht finanziell dann leider nicht auf.
Also 100% Risiko - Danke für die Info
Wenn die Dame wahrscheinlich nach dem MT abhaut würde ich es nicht zahlen, man sollte schon mindestens das Bauchgefühl haben das man bei der Investition +/- /0 raus kommt.
Mit dem Geld kann man was besseres Anfangen :D
Beachte, dass in den 2,5Jahre dir verboten ist MT Rezepte bei ihr abzurechnen.
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massu schrieb:
@PT-Nik du könntest ihr eine "Prämie" als Weihnachtsgeld von 1000€ Brutto die nächsten 4 Jahre anbieten. Zahlbar ab Fobi-Beginn. Vielleicht bleibt sie dann die 4 Jahre um das Gutzi noch mitzunehmen smileyund in nach Abschluss noch eine Lohnerhöhung.
Beachte, dass in den 2,5Jahre dir verboten ist MT Rezepte bei ihr abzurechnen.
Ich arbeite in einer ähnlichen kleinen Praxis im Münchner Umland. Den MT Kurs habe ich problemlos über die Arbeitsagentur bekommen. Probiert das einfach mal. Bei uns war die Aussage das kleine Praxen das noch eher bekommen als große.
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Janine Lang schrieb:
Hi,
Ich arbeite in einer ähnlichen kleinen Praxis im Münchner Umland. Den MT Kurs habe ich problemlos über die Arbeitsagentur bekommen. Probiert das einfach mal. Bei uns war die Aussage das kleine Praxen das noch eher bekommen als große.
Mit Bonis arbeite ich eh, finde das fair wenn Übergewinn entsteht
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PT-Nik schrieb:
@massu Ja gut, das mit dem Abrechnen und behandeln ist klar. Habe selber MT, muss sie halt so lange warten. Mussten wir alle.
Mit Bonis arbeite ich eh, finde das fair wenn Übergewinn entsteht
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massu schrieb:
@PT-Nik abrechnen nein, behandeln ja. Sie soll ja schließlich auch übenjoy
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Problem beschreiben
Anonymer Teilnehmer schrieb:
Hallo zusammen,
ich poste das bewusst anonym, weil es um eine konkrete Situation in unserer kleinen Praxis geht und ich vermeiden möchte, dass sich jemand aus dem Team oder Umfeld wiedererkennt. Mir geht es wirklich um einen offenen Austausch unter Kollegen zu Erfahrungen, Tipps und möglichen Modellen.
Wir sind eine kleine Physiotherapiepraxis mit aktuell drei Therapeuten und einer Anmeldungskraft. Eine Mitarbeiterin möchte nach der Probezeit eine Fortbildung in Manueller Therapie beginnen. Die Fortbildung dauert etwa 2,5 Jahre (ca. 10 Module) und kostet insgesamt ca. 4.000 €.
Wir unterstützen Fortbildungen grundsätzlich gerne – die Qualifikation ist uns wichtig. Gleichzeitig liegt uns das Thema ein bisschen „im Nacken“, weil die Mitarbeiterin die Fortbildung zusammen mit ihrem Partner machen möchte. Dieser ist bereits in einer Physiotherapiepraxis tätig, die seinem Vater gehört, und wird diese Praxis perspektivisch übernehmen. Daher besteht die Möglichkeit, dass sie irgendwann in diese Praxis wechseln wird. Zweieinhalb Jahre Fortbildung sind eine lange Zeit, und für eine kleine Praxis ist das finanziell und organisatorisch natürlich eine relevante Investition.
Zusätzlich prüfen wir, ob eine Förderung über die Arbeitsagentur möglich ist, z. B. bei AZAV-zertifizierten Anbietern. Allerdings erwarten wir hier wenig Chancen, da uns bereits im letzten Jahr von der zuständigen Stelle mitgeteilt wurde, dass dies sehr individuell entschieden wird und gerade für kleine Unternehmen nicht mehr so einfach ist.
Wir haben mit unserem Steuerberater verschiedene Modelle durchgesprochen, die für uns theoretisch infrage kommen:
Praxis übernimmt die Fortbildung komplett (ca. 4.000 €) mit Rückzahlungsvereinbarung und Bindungsfrist nach Abschluss.
Praxis beteiligt sich nur teilweise (z. B. 50 % der Kosten).
Praxis bezahlt einzelne Module nach und nach.
Mitarbeiterin zahlt die Fortbildung zunächst selbst und wir erstatten nach Abschluss monatlich einen Teil zurück, solange sie bei uns arbeitet.
Praxis übernimmt z. B. nur die ersten Module oder beteiligt sich erst ab der Hälfte der Fortbildung.
Jetzt interessiert uns vor allem eure Erfahrungen:
Wie handhabt ihr Fortbildungen wie MT in kleinen Praxen?
Übernehmt ihr die Kosten komplett oder nur teilweise?
Arbeitet ihr mit Rückzahlungsvereinbarungen oder Bindungsfristen?
Habt ihr Modelle gefunden, die sich in der Praxis über mehrere Jahre bewährt haben, insbesondere wenn die Fortbildung einen großen zeitlichen und finanziellen Rahmen hat?
Was würdet ihr in unserer Situation machen, wenn ihr selbst entscheiden müsstet?
Es geht uns nicht um eine „richtige“ Lösung, sondern um praktische Erfahrungen, mögliche Stolperfallen und Ideen, welche Modelle sich bewährt haben. Wir sind gespannt auf eure Sichtweisen!
Vielen Dank schon einmal für eure Rückmeldungen und den kollegialen Austausch!
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